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Weniger Einbürgerungen in Deutschland wegen Brexit und Corona

Der Brexit und die Corona-Pandemie haben die Zahl der Neubürger in Deutschland schrumpfen lassen. Im vergangenen Jahr wurden laut Statistischem Bundesamt rund 109 900 ausländische Frauen und Männer in Deutschland eingebürgert. Das waren 15 Prozent weniger als 2019.

Agentur
sda
26.05.21 - 10:10 Uhr
Politik
ARCHIV - Ein britischer und ein deutscher Reisepass werden in die Kamera gehalten. Der Brexit und die Corona-Pandemie haben die Zahl der Neubürger in Deutschland schrumpfen lassen. Foto: Britta Pedersen/zb/dpa
ARCHIV - Ein britischer und ein deutscher Reisepass werden in die Kamera gehalten. Der Brexit und die Corona-Pandemie haben die Zahl der Neubürger in Deutschland schrumpfen lassen. Foto: Britta Pedersen/zb/dpa
Keystone/ZB/Britta Pedersen

«Dieser Rückgang ist gut zur Hälfte auf die verminderte Zahl an Einbürgerungen von Britinnen und Briten zurückzuführen», berichteten die Wiesbadener Statistiker am Mittwoch: 2020 wurden nur noch 4900 britische Staatsangehörige eingebürgert, 66 Prozent weniger als 2019.

Der generelle Rückgang spiegelt nach Angaben der Statistiker auch wider, «dass es im Jahr des Ausbruchs der Corona-Pandemie bei den zuständigen Behörden teilweise zu verlängerten Wartezeiten kam und weniger Anträge bearbeitet werden konnten».

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