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Weitere Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet - Suche nach Hafen

Weitere Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet - Suche nach Hafen

Die Seenotretter der Organisation Sea-Watch haben im zentralen Mittelmeer weitere Bootsmigranten in Sicherheit gebracht.

Agentur
sda
vor 4 Monaten in
Politik
HANDOUT - Die Hilfsorganisation Sea-Watch bringt bei einem Rettungseinsatz im zentralen Mittelmeer Migranten in Sicherheit. Foto: Fabian Melber / Sea-Watch.Org/Sea-Watch.Org/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der…
HANDOUT - Die Hilfsorganisation Sea-Watch bringt bei einem Rettungseinsatz im zentralen Mittelmeer Migranten in Sicherheit. Foto: Fabian Melber / Sea-Watch.Org/Sea-Watch.Org/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der…
Keystone/Sea-Watch.Org/Fabian Melber / Sea-Watch.Org

Die Crew der «Sea-Watch 4» habe am Freitag und in der Nacht zu Samstag in zwei weiteren Einsätzen knapp 190 Menschen an Bord geholt, teilte die in Berlin ansässige Organisation am Samstag mit. Damit seien nach vier Rettungen insgesamt etwas mehr als 300 Bootsmigranten an Bord des Schiffes. Sea-Watch habe nun einen sicheren Hafen in Italien und Malta angefragt.

Die «Ocean Viking» der Organisation SOS Mediterranee bekam unterdessen von den italienischen Behörden den Hafen in Augusta auf der Insel Sizilien zugewiesen, wie die Organisation am Samstag schrieb. An Bord des Schiffs befinden sich laut SOS Mediterranee 236 Menschen, darunter viele unbegleitete Minderjährige. Die Anlandung war demnach für den Samstag geplant.

Die beiden Organisationen kritisierten die libysche Küstenwache und die EU unter anderem dafür, dass immer wieder Migranten von den libyschen Behörden zurück in das Bürgerkriegsland gebracht würden. SOS Mediterranee forderte, dass ein europäisches Such- und Rettungsprogramm etabliert werde.

In Libyen drohen Migranten Menschenrechtsverletzungen. In Schlauchbooten versuchen viele Menschen immer wieder, Europa auf dem Seeweg über das zentrale Mittelmeer zu erreichen. Nach UN-Angaben starben in diesem Jahr bislang knapp 490 Menschen auf dem Meer.

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Man kann das ganze Elend nicht mehr sehen und versteht die Haltung der EU überhaupt nicht. Europa braucht Ärzte, Pflegekräfte, Wissenschaftler und potentielle Medizinstudenten. Schafft einen Korridor, oder fliegt die Menschen endlich alle nach Europs ein. Europa hat jede Menge Platz und braucht qualifizierte Arbeitskräfte.

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