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Johnson fordert Optimismus und wirbt für «Koalition der Offenheit»

Johnson fordert Optimismus und wirbt für «Koalition der Offenheit»

Der britische Premierminister Boris Johnson hat die demokratischen Staaten zu enger Zusammenarbeit und freundschaftlichem Wettstreit aufgerufen. «Lassen Sie uns der Versuchung widerstehen, die Veränderungen um uns herum zu beklagen», sagte Johnson am Freitag auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Vielmehr warb er für «eine Koalition für Offenheit und Innovation, die über etablierte Allianzen und die Grenzen der Geografie hinausgeht». Dann würden die demokratischen Länder 2030 oder auch 2050 «stärker und sicherer» sein als heute.

Agentur
sda
vor 2 Monaten in
Politik
Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien, winkt im Kabinettszimmer in der Downing Street in die Kamera während des virtuellen G7-Gipfels. Foto: Geoff Pugh/Pool The Telegraph/AP/dpa
Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien, winkt im Kabinettszimmer in der Downing Street in die Kamera während des virtuellen G7-Gipfels. Foto: Geoff Pugh/Pool The Telegraph/AP/dpa
Keystone/Pool The Telegraph/AP/Geoff Pugh

Johnson forderte, positiv in die Zukunft zu schauen. Die «Ära des Pessimismus» müsse beendet werden, sagte Johnson. «Seite an Seite haben Amerika und Europa die Fähigkeit, die angeborenen Vorteile der freien Nationen erneut zu beweisen und unser eigenes Schicksal zu schmieden.» Der Premier betonte, er sei froh, dass der neue US-Präsident Joe Biden dem Pariser Klimaschutzabkommen wieder beigetreten sei. «Amerika ist uneingeschränkt zurück als der Anführer der freien Welt. Das ist eine fantastische Sache», sagte Johnson. Nun werde eine neue Seite aufgeschlagen.

Der Regierungschef betonte erneut, dass die Corona-Pandemie nur gemeinsam besiegt werden könne. Es dürfe keinen nationalen, sondern nur einen globalen Ansatz geben, etwa bei der Verteilung von Impfstoffen. Die gemeinsamen Erfahrungen müssten geteilt werden, um ein Frühwarnsystem für Gesundheitskrisen zu schaffen. Johnson betonte, Grossbritanniens Ziel sei, Impfstoffe gegen neue Bedrohungen in nur noch 100 statt wie jetzt 300 Tagen zu entwickeln.

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