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Landwirtschaftliche Nutzflächen stabil - Mehr Mais und Hühner

Landwirtschaftliche Nutzflächen stabil - Mehr Mais und Hühner

Die landwirtschaftlichen Nutzflächen und der Nutztierbestand haben sich letztes Jahr kaum verändert. Einzige Ausnahmen: Körnermais und Hühner wurden deutlich mehr produziert. Kombiniert ergibt das mehr Eier - die Eierproduktion hat 2019 die Milliardengrenze geknackt.

Agentur
sda
vor 2 Monaten in
Politik
Hühner, namentlich Legehennen, sind die einzigen Nutztiere, deren Bestand in der Schweiz letztes Jahr zugenommen hat. (Symbolbild)
Hühner, namentlich Legehennen, sind die einzigen Nutztiere, deren Bestand in der Schweiz letztes Jahr zugenommen hat. (Symbolbild)
Keystone/CHRISTIAN BEUTLER

Letzteres meldete vor einem knappen Jahr das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW): «Das Eierjahr 2019 war in mehrerlei Hinsicht ein Rekordjahr: höhere Produktion, stärkere Nachfrage, weiter wachsender Bioanteil». Dazu passen die am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des Bundesamts für Statistik über landwirtschaftliche Nutzflächen und Nutztiere.

Der Nutztierbestand in der Schweiz ging gemäss provisorischer Zahlen für das Jahr 2020 je nach Art um 0,6 (Rindvieh) bis 1,1 Prozent (Ziegen) zurück - mit Ausnahme der Schafe, deren Anzahl stabil blieb. Zugenommen hat einzig der Bestand an Hühnern, allgemein um vier, bei den Lege- und Zuchthühnern sogar um 6,8 Prozent.

Die landwirtschaftlichen Nutzflächen haben zusammengenommen um 0,1 Prozent zugelegt: Sie betragen nun 1,044 Millionen Hektaren bei einer Gesamtfläche der Schweiz von 4,128 Millionen Hektaren. Somit wird ziemlich genau ein Viertel der Fläche der Schweiz landwirtschaftlich genutzt.

Stark zurückgegangen ist nur der Futterrüben-Anbau, nämlich um 4,7 Prozent auf mittlerweile 414 Hektaren - nurmehr ein Zehntel dessen, was vor 25 Jahren angebaut wurde. Geringfügig abgenommen haben Weizenfelder, um 1,9 Prozent.

Körnermais-Pflanzungen haben dagegen um 10,4 Prozent zugenommen. Auch Hafer und Gerste wird etwas mehr angebaut - in Plus von 4,8 und 3,6 Prozent - ebenso Freilandgemüse (plus 2,1 Prozent).

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