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Nach Krawallen: Twitter löscht 70 000 Konten von «QAnon»-Anhängern

Nach Krawallen: Twitter löscht 70 000 Konten von «QAnon»-Anhängern

Nach dem Sturm auf das US-Kapitol, hat der Kurznachrichtendienst Twitter mehr als 70 000 Konten von Anhängern der Verschwörungstheorie «QAnon» gelöscht. Nach den «gewalttätigen Ereignissen in Washington», habe man Konten gesperrt die «QAnon»-nahe Inhalte im grossen Umfang geteilt hätten, und in erster Linie zur Verbreitung von Verschwörungstheorie dienten, hiess es am Dienstag in einer Mitteilung des Kurznachrichtendienstes. In vielen Fälle habe eine Person mehrere Konten verwaltet.

Agentur
sda
vor 2 Wochen in
Politik
ARCHIV - Das Display eines Smartphones zeigt das Logo des Kurznachrichtendienstes Twitter. Foto: Soeren Stache/dpa
ARCHIV - Das Display eines Smartphones zeigt das Logo des Kurznachrichtendienstes Twitter. Foto: Soeren Stache/dpa
Keystone/dpa/Soeren Stache

Bei der Erstürmung des Kapitols durch Anhänger des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump, waren nach ersten Erkenntnissen auch «QAnon»-Anhänger beteiligt. «QAnon» ist eine Verschwörungstheorie, die ihren Ursprung in Internetforen hat und auf kryptischen Botschaften eines angeblichen Politik-Insiders beruht. Anhänger glauben etwa, dass der noch amtierende US-Präsident Trump einen geheimen Kampf gegen einen «Staat im Staate» («deep state») führt und angeblichen systematischen Kindesmissbrauch unter anderem durch Politiker der Demokraten aufzudecken versucht. Mit «deep state» ist eine geheime Zusammenarbeit von Bürokraten, Geheimdienstmitarbeitern und Militär gemeint.

Auch Trumps Falschbehauptungen über angeblichen Wahlbetrug wurden in der Szene aufgegriffen und weitergesponnen. Das «Q» findet sich bei vielen Kundgebungen des Präsidenten auf Fahnen und Bannern. Trump verzichtete bislang auf eine Distanzierung von der Bewegung. Im August 2020 sagte er: «Wie ich verstehe, mögen sie mich sehr, was ich zu schätzen weiss.»

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D. Trump ist am Ende.
Er ist auf allen relevanten Plattformen gesperrt und seine Versuche auf alternativen Apps Fusd zu fassen sind gescheitert.
Das zweite Impeachment dient im ersten Sinne dazu die Republikaner weiter zu spalten. Auf der einen Seite wird es sicherlich einige geben die meinen Nibelungentreue wird ihnen die Wiederwahl garantieren, auf der anderen Seite müssen viele sich Sorgen machen bei ihrer Wählerschaft als Staatsfeind dazustehen.
So beschleunigt sich die Machtverschiebung in den USA die demographisch sowieso unaufhaltbar war. Die Demokraten werden vor der Monumentalaufgabe stehen die USA ins 21. Jahrhundert zu führen.