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Caluori: «Ich begreife unsere Regierung im Moment nicht»

Caluori: «Ich begreife unsere Regierung im Moment nicht»

Die Bündner Regierung lässt die Gastronomiebetriebe im Regen stehen, sagt Franz Sepp Caluori, Präsident von Gastro Graubünden. Dies, nachdem die Regierung bekannt gegeben hat, dass die Bündner Gastronomiebetriebe vorerst geschlossen bleiben.

Südostschweiz
30.12.20 - 12:59 Uhr
Politik
Franz Sepp Caluori ist von der Bündner Regierung enttäuscht.
PHILIPP BAER

Franz Sepp Caluori, Präsident von Gastro Graubünden, gibt sich im Interview mit Radio Südostschweiz sehr enttäuscht vom Entscheid der Regierung, die Bündner Restaurationsbetriebe über den Jahreswechsel geschlossen zu halten.

«Alle Zahlen sind gesunken. Eigentlich müsste der Kanton jetzt alles öffnen», so Caluori. «Der R-Wert ist aktuell der zweittiefste in der ganzen Schweiz. Die Fallzahlen sind unter dem Durchschnitt. Und die Intensivstationen sind auch nicht zu stark belegt. Wir erfüllen derzeit sämtliche Voraussetzungen deutlich», so Caluori.

Gastrobranche trägt Hauptlast

Der Präsident von Gastro Graubünden sieht nicht ein, warum die Restaurants im Kanton nicht öffnen dürfen. «Die Bündner Regierung lässt die Gastronomiebetriebe im Regen stehen. Die Branche trägt die wirtschaftliche Hauptlast der Corona-Massnahmen», so Caluori.

Der CVP-Grossrat vermutet, dass die Regierung den Entscheid aus zu grossem Respekt vor der Silvesternacht gefällt hat. «Ich begreife unsere Regierung im Moment nicht.»

Caluori gibt sich aber positiv. Er glaubt, dass die Fallzahlen stabil bleiben und die Bündner Restaurants ab dem 8. Januar 2021 wieder öffnen dürfen.

Jetzt rasch handeln

Wirtschaftlich sieht Caluori für die Gastrobranche schwarz. Darum appelliert er an die Regierung, endlich Nägel mit Köpfen zu machen und sofort Entschädigungen auszurichten. Bislang seien Kurzarbeit- und Erwerbsausfall-Entschädigungen für Besitzer ausbezahlt worden. Inzwischen sei zwar eine Härtefallverordnung aufgesetzt worden. Aber nur fünf Prozent aller Bündner Betriebe werden im zu Ende gehenden Jahr 40 Prozent Umsatzverlust ausweisen können. Und daher glaubt Caluori, dass einige Betriebe nicht mehr öffnen werden können.

Licht am Horizont

Trotzdem sagt Caluori: «Ich habe den Glauben in die Regierung noch nicht verloren. Wir werden Anfang Jahr noch einmal zusammensitzen und nach Lösungen suchen.»

Die Regierung prüft anfangs Januar im Rahmen einer Gesamtbeurteilung, ob die Voraussetzungen für eine Öffnung gegeben sind, aber auch wie zusätzliche Unterstützung der Branche möglich ist. (so)

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Ich Unterstütze das Schreiben von Herr Russi zu 100 %. Dazu bin ich überzeugt, dass min. die hälfte der 30 % welche anscheinend nicht wissen wo sie sich Angesteckt haben, sich eben Genau in einem Restaurant Angesteckt haben. Warum diese Leute nicht sagen dürfen wo sie sich Angesteckt haben, dürfte der Grund in den Familiären Verhältnissen liegen. Diese Leute sind sich nicht Bewusst was sie damit für einen Schaden Anrichten. Mindestens Moralisch gesehen, wäre es für die Restaurant Betreiber Eher Nachvollziehbarer, dass sein Rest. Geschlossen bleiben muss.

Wieso sollten unserer Regierungsfritzen etwas tun ? Sie bekommen ihre zu hohen Anwesenheitsentschädigungen, für die wirtschaftlichen Schäden müssen sie nicht gerade stehen ! Die haben keine Ahnung was sie anrichten. Zuerst von den Restaurants x Auflagen verlangen, wenn diese umgesetzt sind mal kurzerhand alles schliessen. Ich bin der Meinung, dass es nicht möglich ist, genau festzustellen, wo sich jemand mit Corona angesteckt hat. Das ist in etwa wie Lotto spielen. Diese Statistiken sind nichts Wert, und das Wissen unsere "Experten" sicher auch wenn sie nicht ganz auf den Kopf gefallen sind. Am besten wäre wohl ein Volksaufstand und aufhören mit diesem Scheiss Theater !!!!

Ich begreife Caluori's (Vertreter der Bündner Gastronomen) Aussage "...die Bündner Restaurants ab dem 8. Januar 2021 wieder öffnen dürfen..." absolut nicht!
Jetzt, im "Januarloch" dürften/sollten wir wieder öffnen und Ende Januar - wenn die Saison wieder beginnt - höchstwahrscheinlich wieder schliessen?! Nicht gerade weitsichtig Herr Caluori!!! Besser JETZT ein Lockdown für ALLE!

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