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Sexuelle Belästigung lässt sich nur schwer beweisen

Sexuelle Belästigung lässt sich nur schwer beweisen

Viele Fälle von sexueller Belästigung werden wegen schwieriger Beweisführung nicht angezeigt. Dies soll sich ändern. SP-Nationalrätin Sandra Locher Benguerel setzt sich heute in Bern dafür ein.

Pierina
Hassler
vor 3 Monaten in
Politik

Für die Bündner SP-Nationalrätin Sandra Locher Benguerel ist klar: «Sexuelle Belästigung ist ein besonders schwerwiegender Eingriff in die Persönlichkeit.» Das Thema sei entwürdigend, schambehaftet, der Umgang damit äusserst schwierig. Aus diesen Gründen vertritt Locher Benguerel eine Genfer Standesinitiative, die verlangt, dass Artikel 6 des Gleichstellungsgesetzes so angepasst wird, dass sexuelle Belästigung in die Liste der Diskriminierungen aufgenommen wird. Dies sei wichtig, so die Bündner Nationalrätin, weil dann die Beweislasterleichterung gelte.