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Biontech-Impfstoff auch in Ecuador und Chile zugelassen

Biontech-Impfstoff auch in Ecuador und Chile zugelassen

Nach Mexiko haben auch die lateinamerikanischen Länder Ecuador und Chile dem vom Mainzer Unternehmen Biontech und dessen US-Partner Pfizer entwickelten Corona-Impfstoff eine Zulassung erteilt. Noch diesen Monat werde ein Flugzeug mit den ersten 20 000 Dosen der Impfung in Chile landen, sagte der chilenische Präsident Sebastián Piñera in einer Fernsehansprache am Mittwochabend (Ortszeit). Das Institut für öffentliche Gesundheit hatte den Impfstoff am Mittwoch vorläufig zugelassen, was einer Notfallzulassung entspricht. In Ecuador gab Gesundheitsminister Juan Carlos Zevallos bekannt, dass von Januar an die ersten 50 000 Impfdosen von Biontech/Pfizer ankommen würden.

Agentur
sda
vor 3 Monaten in
Politik
Die Impfdosis des Corona-Impfstoffs von Pfizer/Biontech. Foto: Mike Morones/The Free Lance-Star/AP/dpa
Die Impfdosis des Corona-Impfstoffs von Pfizer/Biontech. Foto: Mike Morones/The Free Lance-Star/AP/dpa
Keystone/The Free Lance-Star/AP/Mike Morones

Mexikos staatliche Kommission zum Schutz vor Gesundheitsrisiken hatte dem Impfstoff am Freitag wie die US-Arzneimittelbehörde FDA eine Notfallzulassung erteilt. Bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) wurde die Zulassung des Corona-Impfstoffs in der EU beantragt, eine Entscheidung darüber soll am Montag kommender Woche fallen - acht Tage früher als geplant.

Bereits Anfang Dezember hatte die britische Aufsichtsbehörde für Arzneimittel dem Präparat von Biontech/Pfizer eine Notfallzulassung erteilt. Damit wurde Grossbritannien der erste Staat weltweit, der das Vakzin freigab. Inzwischen haben unter anderem Kanada, Bahrain, Saudi-Arabien, Panama und Costa Rica den Impfstoff genehmigt. Lateinamerika gehört zu den Brennpunkten der Corona-Krise. Strenge Ausgangsbeschränkungen konnten die Ausbreitung des Virus in einigen Ländern zunächst zwar etwas bremsen. Aber vielerorts sind die Corona-Zahlen zuletzt wieder angestiegen. Neben Brasilien sind Argentinien, Kolumbien, Peru und Mexiko besonders stark betroffen.

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