Kanton zahlt Geld für Hochwasserschutz
Der Kanton Glarus hat beschlossen, ein Hochwasserschutzprojekt teilweise zu finanzieren. Der SBB-Streckenabschnitt entlang des Walensees soll durch eine Murgangnetzsperre besser vor Naturgefahren geschützt werden.
Der Kanton Glarus hat beschlossen, ein Hochwasserschutzprojekt teilweise zu finanzieren. Der SBB-Streckenabschnitt entlang des Walensees soll durch eine Murgangnetzsperre besser vor Naturgefahren geschützt werden.
Gemäss einer Mitteilung hat der Kanton Glarus entschieden, dass Hochschutzwasserprojekt Meerenbach finanziell zu unterstützten.
Der SBB-Streckenabschnitt entlang des Walenesees ist am mehreren Stellen Naturgefahren ausgesetzt, wie es heisst. Vor allem beim Durchlass Meerenbach in Mühlehorn sei die Situation kritisch. Dem abhelfen soll das Hochwasserschutzprojekt Meerenbach, welches der Kanton Glarus mitfinanziert.
Risiko verkleinern
Vorgesehen sei eine Murgangnetzsperre mit grossem Basisdurchlass im Bereich Fuchsfallen oberhalb der Kerenzerbergstrasse. Durch die Netzsperre könnten Geschiebefrachten aufgenommen werden. Dadurch würden sich die Risiken im Bereich der SBB-Anlagen sowie im Siedlungsgebiet von Mühlehorn reduzieren, heisst es weiter.
Insgesamt belaufen sich die Kosten für das Projekt auf 525'000 Franken. Davon übernimmt der Kanton 30 Prozent, aber maximal 157'500 Franken. Der Bund leistet einen Beitrag von 35 Prozent, im Maximum 183'750 Franken. Die Restkosten von 183'750 Franken werden von der SBB übernommen, wie es abschliessend heisst. (paa)
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