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Ostschweiz auf einer Linie bei der Pandemie-Bekämpfung

Die sieben Ostschweizer Kantone und Liechtenstein haben sich bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie auf eine gemeinsame Linie geeinigt. Ein Flickenteppich im Osten der Schweiz soll dadurch verhindert werden.

Agentur
sda
Donnerstag, 15. Oktober 2020, 14:25 Uhr Glarus
Mit einem gemeinsamen Vorgehen in der Bekämpfung der Corona-Pandemie wollen die Ostschweizer Regierungen einen Flickenteppich mit unterschiedlichen Regelungen vermeiden.
Mit einem gemeinsamen Vorgehen in der Bekämpfung der Corona-Pandemie wollen die Ostschweizer Regierungen einen Flickenteppich mit unterschiedlichen Regelungen vermeiden.
Keystone

Unter anderem soll eine Schutzmaskenpflicht eingeführt werden an öffentlichen und privaten Anlassen mit mehr als 30 Personen, wie es in einer Mitteilung am Donnerstag hiess. Vorgesehen ist überdies ein Tanzverbot, aber keine Schliessung von Clubs und Partylokalen. In Gastwirtschaftsbetrieben soll die Konsumation an einem festen Sitzplatz erfolgen. Eine generelle Schutzmaskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen soll von den Kantonen autonom entschieden werden.

Die Gesundheitsdirektorinnen und –direktoren der Ostschweizer Kantone legen diese Vorschläge den einzelnen Kantonsregierungen vor. Diese sind frei, je nach epidemiologischer Lage abweichende Massnahmen zu beschliessen. Die Ostschweizer Kantone informieren bis spätestens Mitte nächster Woche über die gefassten Beschlüsse.

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