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Venezuelas Präsident bekommt mehr Machtbefugnisse

In Venezuela hat die regierungstreue Verfassungsgebende Versammlung ein Gesetz verabschiedet, mit dem die Eigentumsverhältnisse bei Joint Ventures der staatlichen Ölgesellschaft PSVDA geändert werden können. Dies teilte der Vorsitzende der Versammlung und Vizepräsident der Sozialistischen Partei, Diosdado Cabello, nach Medienberichten mit. Das Gesetz ist eine Reaktion auf Sanktionen der USA. Es soll Präsident Nicolás Maduro erlauben, neue Ölgeschäfte mit Privatfirmen und Staaten vertraulich zu unterzeichnen.

Agentur
sda
09.10.20 - 18:11 Uhr
Politik
ARCHIV - Nicolas Maduro, Präsident von Venezuela, spricht bei einer Pressekonferenz im Präsidentenpalast Miraflores in Caracas. Foto: Matias Delacroix/AP/dpa
ARCHIV - Nicolas Maduro, Präsident von Venezuela, spricht bei einer Pressekonferenz im Präsidentenpalast Miraflores in Caracas. Foto: Matias Delacroix/AP/dpa
Keystone/AP/Matias Delacroix

Venezuela steckt in einer tiefen Krise. Aus Mangel an Devisen und wegen zahlreicher Sanktionen kann das einst reiche Land kaum noch Lebensmittel, Medikamente und Dinge des täglichen Bedarfs importieren. Immer wieder fällt der Strom aus. Selbst Benzin ist in dem Staat, der eines der Länder mit den grössten Ölreserven der Welt ist, mittlerweile Mangelware. Die Ölproduktion liegt darnieder. Aus Protest gibt es immer wieder Demonstrationen.

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