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Die BDP unterstützt die Anträge des Gemeinderates

An der Gemeindeversammlung vom 2. Oktober in der Mehrzweckhalle Buchholz wollen die Mitglieder der Glarner Sektion der BDP die Jahresrechnungen 2019 genehmigen und bei allen weiteren traktandierten Geschäften den Gemeinderat unterstützen.

Südostschweiz
Montag, 28. September 2020, 04:30 Uhr Alpstrategie bekannt
GV Gemeindeversammlung Glarus Nord Abstimmung Stimmen
Die BDP geht in allen Punkten mit dem Gemeinderat einig.
ARCHIV/SYMBOLBILD

Da der Sektionspräsident ferienhalber nicht anwesend gewesen sei, hätten Hans Schubiger und Pedro Leuzinger durch die Parteiversammlung geführt, steht in der Mitteilung der BDP. Laut dieser sei es wohl der Covid-Situation geschuldet, dass die Beteiligung an der Versammlung dieses Mal kleiner ausgefallen sei. Die beiden Versammlungsleiter führten durch die anstehenden Geschäfte der Gemeindeversammlung vom Freitag, 2. Oktober. Die Rechnungen der Technischen Betriebe Glarus (TBG), der Alters- und Pflegeheime Glarus (APG) und der Gemeinde Glarus stellte Hans Schubiger vor, Präsident der Geschäftsprüfungskommission (GPK). Es gab keine Diskussionen mehr zu den Rechnungen, war man sich doch einig, dass nun schon sehr viel Zeit vergangen war seit dem Jahresabschluss.

Die Versammlung erachtet es als sinnvoll und begrüsst die Werkleitungssanierung an der Lerchenstrasse in Netstal, kann doch diese mit dem Projekt des Kantons gemeinsam realisiert werden, was die Kosten optimiert.

Einstimmiges Ja zu neuen Möbeln

Einstimmig befürwortet man den Verpflichtungskredit bei der neuen Möblierung für die Schule. Sorgt man damit doch für eine Vereinheitlichung bei der Ausstattung von Schulräumen.

Die Versammlung sieht die Notwendigkeit, dass die in die Jahre gekommenen Gebäude den heutigen Ansprüchen in Sachen Unterrichtsformen angepasst werden müssen, aber auch, was die energetischen Vorgaben anbelangen.

So gab es dann auch keine Voten gegen diesen Kredit von 530'000 Franken. Es wurde allerdings hinterfragt, wie rasch die Schulraumplanung umgesetzt wird, muss man doch bedenken, dass doch noch einige Neubauprojekte mit Wohnraum in Planung und Umsetzung sind. Es kann ja dann nicht sein, dass die Schule nicht bereit ist, wenn es mehr Schülerinnen und Schüler gibt.

Alpstrategie ist nun bekannt

Beim Neubau der Forst-Erschliessungsstrasse sieht man den Vorteil, dass man dies mit dem Wanderweg verbinden kann. Auch der Vorteil der Waldbewirtschaftung überwog bei den Teilnehmern, möchte man doch einen gepflegten und gesunden Wald im Klöntal haben.

Was den Verpflichtungskredit für die Alpen anbelangt, begrüsste man, dass man endlich ein Konzept seitens der Gemeinde vorgelegt erhält, aus welchem ersichtlich ist, wann welche Alp saniert wird. Es ist unbestritten, dass auch bei den Alpen die Gesetzeskonformitäten eingehalten werden müssen. Dank dieser Alpstrategie ist endlich eine Planung sichtbar, was zu unterstützen ist.

Beim Überbauungsplan durfte man sich direkt durch den Bauherren-Vertreter informieren lassen. Ebenfalls konnten so direkt Fragen geklärt werden. Die Versammlung begrüsst das Projekt, wird doch der Verdichtung Rechnung getragen, und oberirdische Parkplätze werden in den Boden verlegt, was zu einer Aufwertung beiträgt.

Das zusätzliche Traktandum konnte leider nicht an der Versammlung behandelt werden, da zum Zeitpunkt der Versammlung die Unterlagen noch nicht vorlagen. (eing)

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