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Grünes Licht für die Verbauung des Riale Bess in Mesocco

Unverbaut kann der Riale Bess in Mesocco Schaden anrichten. Die Regierung will deshalb die bisherigen Verbauungen für 1,65 Millionen Franken instand halten oder ersetzen.

Südostschweiz
Donnerstag, 24. September 2020, 13:31 Uhr Angst vor Murgang
Der Riale Bess in Mesocco soll neu verbaut werden.
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Der Riale Bess ist ein murgangfähiger Bach, der am Cima de Gagela entspringt. Er fliesst mitten durch das Dorfkerngebiet von Mesocco. Um die umliegenden Siedlungen vor Hochwasser zu schützen, ist er bereits seit den 1930er-Jahren verbaut. Wie die Regierung schreibt, hätten sich diese Verbauungen bewährt, müssten nun aber instandgesetzt oder gar neu gebaut werden.

Im Rahmen eines Projekts sollen im Oberlauf acht beschädigte Wildbachsperren und die dazugehörigen Uferverbauungen erneuert werden. Wie es in der Mitteilung weiter heisst, würden solche Verbauungen die Erosionen an der Bachsohle und den Uferböschungen sowie die Mobilisierung von Geschiebe vermindern. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund 1,65 Millionen Franken. (jas)

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