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2500 müssen in Quarantäne an der Hotelfachschule Lausanne

2500 müssen in Quarantäne an der Hotelfachschule Lausanne

Quarantäne für 2500 Studierende an der Hotelfachschule Lausanne (EHL). Es betrifft somit den gesamten Bachelor-Studiengang, etwa drei Viertel der Hochschule. Die Quarantäne gilt bis 28. September, wie die Behörden des Kantons Waadt am Mittwochabend mitteilten.

Agentur
sda
vor 3 Monate in
Politik
Unterricht an der Hotelfachschule in Lausanne.
Unterricht an der Hotelfachschule in Lausanne.
KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Die Entscheidung zu diesem Schritt sei in Absprache zwischen kantonalem Gesundheitsamt, Gesundheitsdepartement und Erziehungsdepartement getroffen worden, hiess es vom Kanton weiter.

Nach ersten Erkenntnissen werde davon ausgegangen, dass die Infektionsherde auf eines oder mehrere Feste und Partys noch vor der Verschärfung der kantonalen Massnahmen vom 15. September gegen die Ausbreitung des Coronavirus zurückgehen, präzisierte die Waadtländer Regierung in Lausanne.

Nach Angaben von Kantonsarzt Karim Boubaker wurde bei elf Studierenden eine Ansteckung mit dem Coronavirus festgestellt. Die Quarantäne sei am vergangenen Samstag verfügt worden, für zehn Tage. Man werde die Ansteckungsfälle rigoros verfolgen und stehe in täglichem Austausch mit der Hotelfachschule, sagte Boubaker gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Der Unterricht an der Hotelfachschule soll ungehindert weitergeführt werden, wie die Direktion der EHL betonte. Das werde via Internet (online) geschehen. Die Schule habe zudem alle notwendigen Hygiene-Massnahmen in die Wege geleitet.

Schweizweit standen nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) vom Mittwoch 3610 Personen in Isolation, und 7351 Menschen standen unter Quarantäne. Zusätzlich sassen 13'115 Heimkehrerinnen und Heimkehrer aus Risikoländern in Quarantäne.

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Die Geschichte ist etwas anders ! Als bekannt gegeben worden ist, dass die Clubs schliessen werden, hat eine Anzahl Studenten der Hotelfachschule über diverse Medien mobilisiert, am Abend vor den kantonalen Massnahmen in einem und anderen Clubs noch einmal eine Party zu feiern. Die Leitung der Hotelfachschule, die konsultiert wurde von der Presse, gab bekannt, dass sie keinen Einfluss nehmen will auf diese Mobilisation der Studenten. Die Party fand statt, das Resultat ist bekannt. Dies zu einem Zeitraum wo zahlreiche Mitglieder des Schweizer Hotelierverein ächzen über Ihre Schwierigkeiten in der Corona-Zeit. Das respektlose Verhalten dieser Studenten aus aller Welt (Ihre Eltern bezahlen bedeutende Schulgelder und gehen davon aus, dass die Leitung der Schule auch entsprechend einschreiten würden bei offensichtlichem Fehlverhalten Ihrer anvertrauten Studenten), Von Schweiz Hotellerie hat man dazu keine Stellungnahme lesen können zu dieser Aktion in Ihrer Ausbildungsstätte in Lausanne. Die Hotellerie, die von der Regierung bedeutende Hilfen in der Coronazeit erhalten hat, sollte Sympatien nicht strapazieren mit dieser ganzen Geschichte, die skandalträchtig ist. Oscar Rederer