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Das Glarner Integrations-Modell macht national Schule

Im Kanton Glarus sind deutlich mehr als die Hälfte aller Flüchtlinge oder vorläufig aufgenommenen Personen in das Erwerbsleben integriert, gehen also einer bezahlten Beschäftigung nach. Die mit 57 Prozent höchste Erwerbsquote der Schweiz kommt nicht von ungefähr.

Sie haben es «erfunden»: Andreas Zehnder, Asylkoordinatorin Christine Saredi und Tobias Baumann, Leiter der Koordinationsstelle Flüchtlingsförderung, setzen das Pilotprojekt des Bundes im Glarnerland um, das sich an ihrem kantonalen Programm orientiert.
SASI SUBRAMANIAM

Wer hat’s erfunden?», titelten die «Glarner Nachrichten» Anfang Juli 2018 zum Pilotprojekt des Bundes, das nach den damaligen Sommerferien in 18 Kantonen gestartet wurde. «Integrationsvorlehre» (Invol) hiess es, basierte aber auf dem Berufseinführungsprogramm (BEP) des Kantons Glarus, das im Glarnerland damals bereits seit fast zwei Jahren lief. Ziel: die Erhöhung der Erwerbsquote; möglichst viele erwerbsfähige, anerkannte Flüchtlinge sollen im ersten Arbeitsmarkt integriert werden, also einer bezahlten Beschäftigung nachgehen, die nicht staatlich subventioniert wird.

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