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Fliegerschiessen auf der Berner Axalp fällt Corona zum Opfer

Der Bund hat das traditionelle, für den 13. und 14. Oktober 2020 geplante Fliegerschiessen auf der Axalp abgesagt. Wegen der engen Platzverhältnisse könnten die Corona-Schutzmassnahmen für das Publikum nicht eingehalten werden, schrieb das VBS am Freitag.

Agentur
sda
Freitag, 07. August 2020, 11:23 Uhr Bern
Das traditionelle Fliegerschiessen auf der Axalp - hier ein Bild aus dem Jahr 2018 - findet auch dieses Jahr nicht statt. Grund dafür sind die zu engen Platzverhältnisse während der Corona-Pandemie. (Archivbild)
Das traditionelle Fliegerschiessen auf der Axalp - hier ein Bild aus dem Jahr 2018 - findet auch dieses Jahr nicht statt. Grund dafür sind die zu engen Platzverhältnisse während der Corona-Pandemie. (Archivbild)
KEYSTONE/MARCEL BIERI

Die Flugvorführungen der Luftwaffe auf der Axalp im Berner Oberland verfolgen jeweils mehrere tausend Personen auf einer Tribüne oder auf freier Wiese. Zudem erfolgt der Zugang auf die Axalp zum Teil auf schmalen Wegen oder mit einer Sesselbahn.

«Bei den engen Verhältnissen lassen sich die erforderlichen Massnahmen zum Schutz der Zuschauerinnen und Zuschauer wie auch der Organisatorinnen und Organisatoren vor einer weiteren Verbreitung von Covid-19 nicht umsetzen», teilte das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mit.

Die Flugvorführungen der Schweizer Luftwaffe auf der Axalp waren schon im vergangenen Jahr abgesagt worden. Grund waren entdeckte Risse an Landeklappen der F/A-18C/D Hornet. Das Schiessen mit Bordkanone sowie die Vorführung der Flugeigenschaften der F/A-18 gehören zu den Hauptattraktionen des Fliegerschiessens auf der Axalp.

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