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Grossteil der Zivi-Notlageneinsätze enden am 31. Juli

Der Grossteil der Notlageneinsätze von Zivildienstleistenden endet am 31. Juli 2020. Weiterhin unterstützen Zivis jedoch Institutionen im Gesundheits-, Sozial- und Schulwesen in ordentlichen Einsätzen und Kantone mit Bedarf im Contact Tracing.

Agentur
sda
Donnerstag, 30. Juli 2020, 10:42 Uhr Thun
Der Grossteil der Notlageneinsätze von Zivildienstleistenden endet Ende Juli. Aktuell unterstützen 33 Zivis kantonsärztliche Dienste im Contact Tracing. (Archivbild)
Der Grossteil der Notlageneinsätze von Zivildienstleistenden endet Ende Juli. Aktuell unterstützen 33 Zivis kantonsärztliche Dienste im Contact Tracing. (Archivbild)
KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI

Damit erfülle der Zivildienst seine Rolle, bedarfsorientiert auch in der Regenerationsphase nach einer Krise Unterstützung zu leisten. Aktuell leisteten 33 Zivis bei kantonsärztlichen Diensten oder kantonalen Führungsorganen Unterstützung im Contact Tracing. Solche Einsätze könnten Wochen bis Monate dauern, teilte das Bundesamt für Zivildienst am Donnerstag mit.

Vom 16. März 2020 bis Ende Juli waren Zivis in 565 Notlageneinsätzen zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie in der ganzen Schweiz tätig. Sie leisteten dabei 21'215 Diensttage.

Allein im von der Corona-Pandemie besonders stark betroffenen Kanton Tessin leisteten Zivis 6093 Diensttage. Ebenfalls stark im Einsatz waren Zivis in den Kantonen Aargau (2855 Diensttage) und Zürich (2191 Diensttage).

Der Umfang der Zivi-Notlageneinsätze war allerdings trotz vieler Corona-Fälle in der Westschweiz wesentlich geringer. So wurden in Genf 1058 Diensttage, in der Waadt 785 Diensttage und im Wallis 321 Diensttage geleistet. Notlageneinsätze haben im Zivildienstrecht verkürzte Aufgebotsfristen und sind für die Einsatzbetriebe abgabebefreit.

Daneben leisteten Zivis in ordentlichen Einsätzen 537«271 Dienstage im Gesundheits-, im Sozial- und Schulwesen. 355»564 Diensttage wurden hier im Sozialwesen geleistet und 114'720 im Gesundheitswesen.

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