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Kolumbien: Mindestens neun Tote bei Absturz von Militärhelikopter

Beim Absturz eines Militärhelikopters im Süden Kolumbiens sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Das berichteten kolumbianische Medien unter Berufung auf das Militär am Dienstagabend (Ortszeit).

Agentur
sda
Mittwoch, 22. Juli 2020, 03:28 Uhr Bogotá
Beim Absturz eines Militärhelikopters sind in Kolumbien mindestens neun Soldaten getötet worden. Der kolumbianische Präsident, Ivan Duque, bezeichnete den Absturz als einen Unfall. (Archivbild)
Beim Absturz eines Militärhelikopters sind in Kolumbien mindestens neun Soldaten getötet worden. Der kolumbianische Präsident, Ivan Duque, bezeichnete den Absturz als einen Unfall. (Archivbild)
KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Demnach wurden sechs Insassen in einer ländlichen Gegend des Department Guaviare verletzt geborgen, wo der Helikopter in einen Fluss gestürzt war. Zwei weitere wurden noch vermisst.

Die Soldaten waren auf dem Weg zu einer Operation gegen Dissidenten der ehemaligen Guerillaorganisation Farc. Als sie sich abseilen wollten, sei es zu dem Absturz gekommen.

Laut dem General der Streitkräfte war die Ursache noch unklar. Kolumbiens Präsident Iván Duque schrieb jedoch im Internetdienst Twitter, es habe sich um einen Unfall gehandelt.

Das südamerikanische Land litt jahrzehntelang unter einem bewaffneten Konflikt zwischen den Streitkräften, linken Guerillagruppen und rechten Paramilitärs. Die grösste Rebellen-Organisation Farc hat inzwischen einen Friedensvertrag mit der Regierung geschlossen und die Waffen niedergelegt.

Die Sicherheitslage in Kolumbien hat sich seitdem verbessert. Aber mehr als 2000 Farc-Dissidenten kämpfen immer noch gegen die Regierung und um Anteile am Drogenhandel. Auch die kleinere Guerillagruppe ELN ist weiter aktiv.

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