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«Wir haben nicht in erster Linie Freude, dass wir eine Deponie bekommen sollen»

Oft wurde die Behörde Eschenbachs kritisiert wegen eines Deponieprojekts in Ermenswil. Jetzt sagt Gemeindepräsident Cornel Aerne, was er davon hält. Wie er zur Deponie steht und warum man das Projekt als Bewilligungsbehörde nicht einfach verbieten könne. Aerne sieht die Deponie auch «als Akt der Solidarität». Neben dem Verkehrsaufkommen stört sich Aerne an der tiefen Entschädigung, die Deponiebetreiber an die Gemeinde abliefern.

«Deponie ist auch ein Akt der Solidarität»: Eschenbachs Gemeindepräsident Cornel Aerne sieht die Region gefordert.
URS SCHNIDER

Die Gemeinde Eschenbach veröffentlichte letzte Woche den Mitwirkungsbericht der Bevölkerung zu einem Deponieprojekt: Die Schmucki Kies und Tiefbau AG will den Kiesabbau in ihrem Werk in Ermenswil ausbauen und gleichzeitig eine Deponie errichten. Dafür sollen nach aktuellem Stand bis ins Jahr 2039 insgesamt 750 000 Kubikmeter Kies abgebaut werden. Das entstehende Loch soll mit knapp einer Million Kubikmeter sogenannter Inertstoffe wieder aufgefüllt werden.

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