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Giffey bezeichnet Gleichstellungsstrategie als «Meilenstein»

Die deutsche Familienministerin Franziska Giffey (SPD) hat die geplante nationale Strategie zur Gleichstellung von Frauen und Männern als «Meilenstein» bezeichnet.

Agentur
sda
Mittwoch, 08. Juli 2020, 03:47 Uhr Berlin
Die deutsche Familienministerin Franziska Giffey will, dass die Gleichstellung von Mann und Frau auf allen Ebenen der Gesellschaft umgesetzt wird. (Archivbild)
Die deutsche Familienministerin Franziska Giffey will, dass die Gleichstellung von Mann und Frau auf allen Ebenen der Gesellschaft umgesetzt wird. (Archivbild)
KEYSTONE/EPA Getty Images Europe POOL/MAJA HITIJ / POOL

Die von ihr ausgearbeitete Strategie setze «Massstäbe für das Regierungshandeln und auch für weitere Legislaturperioden», sagte Giffey der Düsseldorfer «Rheinischen Post» (Mittwochsausgabe).

Die deutsche Regierung befasst sich am Mittwochvormittag (09.30) mit der Vorlage Giffeys. Es handelt sich um die erste ressortübergreifende Gleichstellungsstrategie einer Bundesregierung überhaupt. Darin werden Ziele der gesamten Regierung für die Gleichstellung von Frauen und Männern festgelegt.

Eines der in der Strategie genannten Ziele ist die Entgeltgleichheit. «Über 20 Prozent Lohnlücke führt zu mehr als 50 Prozent Rentenlücke zwischen Frauen und Männern», sagte Giffey in dem Interview. Die Lücken könnten nur geschlossen werden, wenn das Arbeits- und das Wirtschaftsministerium gezielt daran arbeiteten, Gleichstellung zu verwirklichen.

Erst am Dienstag hatte sich die grosse Koalition auf die Gründung einer Bundesstiftung zur Gleichstellung geeinigt. Die Union und die SPD wollen damit ein Vorhaben aus ihrem Koalitionsvertrag umsetzen.

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