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Levrat fordert Solidarität für Ausweg aus Corona-Krise

SP-Präsident Christian Levrat hat an der Delegiertenversammlung Solidarität und einen starken Service public gefordert, um die Folgen der Corona-Krise zu meistern. Die Solidarität, die die Bevölkerung gezeigt habe, solle nach dem Ende des Notstands anhalten.

Agentur
sda
Samstag, 27. Juni 2020, 10:36 Uhr Bern
SP-Präsident Christian Levrat hat an der digitalen Delegiertenversammlung seiner Partei vom Samstag an die Solidarität der Bevölkerung appelliert.
SP-Präsident Christian Levrat hat an der digitalen Delegiertenversammlung seiner Partei vom Samstag an die Solidarität der Bevölkerung appelliert.
KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Das sagte Christian am Samstag vor den Delegierten, welche die Rede mehrheitlich virtuell verfolgten. «Der Service public ist die Verkörperung dieser institutionellen Solidarität», sagte Levrat. Nur der Staat könne solche Ressourcen im Bereich Gesundheit, Wirtschaft und Sicherheit mobilisieren.

Die Krise habe die Einstellung von jenen widerlegt, die für einen schwachen Staat und eine Liberalisierung einstünden. Levrat kritisierte die bürgerlichen Parteien auch für ihre «mangelnde Solidarität», sobald es nicht mehr um die Hilfe von grossen Unternehmen gehe.

Nur so lasse sich die Weigerung erklären, die Kurzarbeit etwa im Bereich Kultur zu verlängern und Arbeiterinnen, Unabhängige und Arbeitslose nicht genügend zu unterstützen. Das sei ein Zeichen unerhörter wirtschaftlicher Ignoranz, so Levrat.

Levrat nutzte die Gelegenheit ebenfalls, um sich beim Bundesrat für seine «ausserordentliche Arbeit» zu bedanken. Der Bundesrat habe entschieden, mit der Bevölkerung zu arbeiten, nicht gegen sie. Er habe entschieden zu überzeugen und nicht zu verbieten. Insbesondere dankte er den SP-Vertretern im Bundesrat, Simonetta Sommaruga und Alain Berset. Beide seien unglaublich präsent gewesen während dieser Zeit.

Für Levrat ist es die letzte Delegiertenversammlung als Parteipräsident. Er gibt sein Amt auf Oktober ab.

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Es wäre besser wenn der Vorstand der SP seinen Bundes-,National-, Stände, Regierungs-Kantons- und alle anderen Räte, selber tun würden was sie anderen Leuten aufzwingen. Seit 3 Jahren schon kann jeder der will, hinschauen und sehen wie auch sie und ihre Wählerschaft munter in die Ferien fliegen, besonders seit sie mit der Energiewende die Schweiz gerettet haben. Fast Keiner, der in irgend einer Weise die Ansprüche, die er an andere stellt ,selber einhalten kann. Dieses erbärmliche Schauspiel wird noch gewürdigt, da diese faschistoiden Typen noch allerlei Plattformen in den Medien erhalten.Diese sind auch nicht besser. Nach dem Weltretten mussten sich viele Mitarbeiter von SRG Radio und Fernsehen, dringend in der Ferne erholen. Aber sobald ich einen Obulus an den Staat zahle, ist es natürlich in Ordnung das ich fliege. Das Geld wird einfach solange im Kreis herum gesendet, bis sich all die Staatsaufbauer daran bedient haben. Die EU hat ja vorgegeben wie man es macht, Bei diesem System kann man gut verschleiern das eigentlich weder Projekte noch ein effektiver Umweltschutz betrieben wird. Es sind einfach nur grosse Beträge in die Verwaltung gewandert. Wer kann schon etwas erwarten von Leuten die noch so dreist sind mit ihrem persönlichen Verhalten noch anderen höhere Kosten aufzuzwingen und unkonsequente Weltverbesserer zu finanzieren. Die SP hinterfragt gar nichts, wie auch die CVP, ist ihnen nur die Macht wichtig und wie man beim Staat herumhängen kann. Seine eigenen Leuten zum konsequenten Sparen auffordern, füllt ihre Kassen nicht und bremst das penetrante Anspruchsgelapper.