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Uno-Chef warnt in Corona-Krise vor «globalem Lebensmittel-Notstand»

Uno-Generalsekretär António Guterres hat in der Coronavirus-Pandemie vor einem «globalen Lebensmittel-Notstand» gewarnt, falls die weltweiten Nahrungsmittelversorgungssysteme nicht so schnell wie möglich verbessert würden.

Agentur
sda
Dienstag, 09. Juni 2020, 22:12 Uhr New York
Zwei Männer in Malawi essen gekochte Mäuse. (Archivbild)
Zwei Männer in Malawi essen gekochte Mäuse. (Archivbild)
KEYSTONE/AP/TSVANGIRAYI MUKWAZHI

Obwohl es ausreichend Nahrungsmittel gebe, um die 7,8 Milliarden Bewohner der Welt zu ernähren, litten mindestens 820 Millionen Menschen unter Hunger, sagte Guterres am Dienstag in New York per Videobotschaft. «Unser Nahrungsmittelversorgungssysteme versagen und die Covid-19-Pandemie macht es noch schlimmer.»

Wenn nicht bald etwas unternommen werde, könnten zusätzliche 49 Millionen Menschen bald unter extremer Armut leiden und auch die Zahl der unter Hunger leidenden Menschen könne stark steigen, warnte Guterres. Die Nahrungsmittelindustrie müsse in allen Ländern als systemrelevant eingestuft und besonders geschützt werden, forderte der Uno-Chef.

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