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Weisses Haus: Ende von US-Einreisestopp aus Europa nicht absehbar

Ein Ende des Einreisestopps für Ausländer aus Europa in die USA ist nach Angaben des Weissen Hauses derzeit nicht absehbar. «Wir haben noch keinen Zeitplan dafür», sagte die Sprecherin des Weissen Hauses, Kayleigh McEnany, am Mittwoch vor den Medien in Washington.

Agentur
sda
Mittwoch, 20. Mai 2020, 23:26 Uhr Washington
Die Einreise von Europäern in die USA bleibt laut Präsident Donald Trump untersagt. (Archivbild)
Die Einreise von Europäern in die USA bleibt laut Präsident Donald Trump untersagt. (Archivbild)
KEYSTONE/AP/Evan Vucci

«Das vorrangige Anliegen des Präsidenten ist die Sicherheit der Amerikaner. Diese Reisebeschränkungen haben Leben gerettet.» US-Präsident Donald Trump wolle zunächst sicherstellen, dass Leben von Amerikanern nicht gefährdet würden, bevor die Einreisestopps aufgehoben würden.

Bei der Ankündigung des Einreisestopps Mitte März hatte US-Präsident Donald Trump gesagt, dass die Regelung auf 30 Tage begrenzt sei. Mitte April hatte er angekündigt, dass sie in Kraft blieben, bis es den vom Coronavirus stark betroffenen Ländern in Europa besser gehe.

Reisende aus dem Schengenraum, Grossbritannien und Irland dürfen nicht in die USA einreisen, solange die Beschränkungen in Kraft sind. Ausgenommen sind nur US-Amerikaner, bestimmte Diplomaten und Europäer, die eine langfristige Arbeitsgenehmigung in den USA haben, eine sogenannte «Green Card». Auch deren Angehörige sind ausgenommen.

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Trotz Einreisestopp steigt doch die Zahl derjenigen, welche durch den Coronavirus erkranken, oder auch dadurch sterben. Diesbezüglich sollte sich Trump lieber Gedanken darüber machen, wie er den Virus, welcher in den USA "mehr" als sonst wo wütet, in den Griff bekommt, um dadurch Menschenleben zu retten. Ganz zu schweigen von all den abertausenden US - Bürgern, welche durch diese, sich rasch ausbreitende Seuche in den USA, ihren Job verloren haben, und nun auf der Straße stehen. Aber so kennt man ihn ja den US - Präsidenten, welcher mit dem Finger zuerst immer auf andere zeigt, bevor er eigene Fehler "eingesteht".