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Bündner Regierung genehmigt zwei neue Projekte

Mit einem Kantonsbeitrag von insgesamt 22,5 Millionen Franken werden in Graubünden zwei neue Projekte realisiert. Je eines zur Waldprävention und zu einer Strassenkorrektion.

Südostschweiz
Mittwoch, 20. Mai 2020, 11:35 Uhr Waldprävention und Strassenkorrektion
Die Cavadurastrasse soll für 9,2 Millionen Franken verbessert werden.
BUNDESAMT FÜR LANDESTOPOGRAFIE

Am Mittwoch hat die Bündner Regierung mitgeteilt, dass sie zwei Projekte genehmigt. Eines davon hat Auswirkungen auf den ganzen Kanton. Mit einem Kantonsbeitrag von 13,3 Millionen Franken genehmigt sie das Sammelprojekt «Instandstellung Erschliessungen und Waldbrandprävention 2020». Zum Projekt gehört die Instandstellung von Waldstrassen und Maschinenwegen, damit Schutzwald und normaler Wald besser erschlossen sind. Laut dem Kanton enthält das Projekt zudem die Erstellung von fünf neuen Löschwasserbecken: je eines in Domat/Ems, Haldenstein, Pontresina und zwei in Fläsch. In Celerina wird eine Löschwasserleitung mit zwei Hydranten zur Waldbrandbekämpfung erstellt. Ausserdem soll ein durch ein Unwetter beschädigtes Löschwasserbecken in Val Müstair instand gestellt werden und Löschmaterial für die zwölf regionalen Waldbrandstützpunkte der Feuerwehren beschaffen werden.

Strassenkorrektion der Cavadurastrasse

Weiter genehmigt die Regierung das Projekt zur Strassenkorrektion der Cavadurastrasse, wie sie mitteilt. In den letzten Jahren seien an der Cavadurastrasse, welche die kantonale Verbindungsstrasse zwischen der Gemeinde Grüsch und der Fraktion Cavadura darstellt, lediglich die notwendigen Unterhaltsarbeiten ausgeführt worden. Die Fahrbahn werde auf 3,5 Meter verbreitert und verschiedene Kreuzungsmöglichkeiten sollten ein sicheres Kreuzen der Fahrzeuge und eine erhöhte Sicherheit des Langsamverkehrs gewährleisten. Bereits bestehende Blocksteinmauern und Steinkörbe sollen abgebrochen und durch zurückversetzte Schwergewichtsstützmauern oder Einschnittböschungen ersetzt werden. Laut dem Kanton Graubünden belaufen sich die Gesamtkosten des Projekts auf rund 9,2 Millionen Franken. (abr)

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