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Uno-Chef Guterres: Internationaler Kampf gegen das Virus zu langsam

Uno-Generalsekretär António Guterres ist unzufrieden mit der seiner Ansicht nach schleppenden globalen Antwort im Kampf gegen das Coronavirus. Unter anderem gebe es noch immer keine koordinierten Handlungen aller Länder unter Führung der WHO.

Agentur
sda
Dienstag, 31. März 2020, 19:14 Uhr New York
"Zu schleppend": Für Uno-Generalsekretär Antonio Guterres geht die Bewältigung der Coronakrise zu langsam und unkoordiniert vonstatten. (Archivbild)
"Zu schleppend": Für Uno-Generalsekretär Antonio Guterres geht die Bewältigung der Coronakrise zu langsam und unkoordiniert vonstatten. (Archivbild)
KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

Die Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation würden in vielen Teilen der Welt noch immer nicht beachtet. «Wir bewegen uns langsam in die richtige Richtung, aber wir müssen schneller sein und viel mehr tun, wenn wir das Virus besiegen wollen», sagte Guterres am Dienstag in New York.

Guterres stellte am Dienstag einen Uno-Plan vor, um der Corona-Krise und ihren sozialen sowie wirtschaftlichen Folgen zu begegnen: «Das Ausmass der Antwort muss so gross sein wie das der Krise», sagte er. Im Zentrum stehe dabei die Zusammenarbeit und geteilte Verantwortung der Länder der Welt.

Nach Uno-Angaben brauche es gerade für die Unterstützung der ärmeren Staaten bei der Bekämpfung der Pandemie ein Hilfspaket im Bereich von mehreren Billionen Dollar. Im Fokus stehe die Zusammenarbeit auch im wissenschaftlichen Bereich - entwickelte Impfungen und Behandlungsmethoden müssen allen Menschen in gleicher Weise zur Verfügung gestellt werden.

«Wir müssen die zur Verfügung stehenden Ressourcen für die Entwicklungsländer erhöhen, indem wir die Kapazität des Internationalen Währungsfonds erhöhen», sagte Gutteres. Neben der Eindämmung des Virus sei es dabei wichtig, die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen vor allem auf die am schwersten Betroffenen abzufedern. Dazu gehörten unter anderem Frauen, ältere Menschen, Jugendliche und Arbeiter mit geringem Einkommen sowie kleine Unternehmen.

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So wie einst die Pest oder Cholera im tiefen Mittelalter über die Menschen hereinbrach, welche innerhalb "kürzester" Zeit, Millionen Menschen dahinraffte, so ist im 21. Jahrhundert dieser Coronavirus über die Menschheit hereingebrochen, welcher trotz fortgeschrittener Medizin in unserem heutigen Zeitalter, bereits tausenden Menschen das Leben kostete. Und dieser Virus macht vor keinem halt! Ist doch auch dieser Virus, wie eine Seuche, über die Menschen - und hier besonders in der "zivilisierten" Welt, hereingebrochen. Ein Virus, dem bis zum jetzigen Zeitpunkt auch die Wissenschaft, "fast" Machtlos gegenüber steht.