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Galerie zwischen Martina und Ovella wird verlängert

Der Kanton Graubünden hat entschieden, dass die Galerie zwischen Martina und Ovella verlängert wird. Grund für die Verlängerung ist die Gefahr von Steinschlägen und Lawinen. Rund 18 Millionen Franken kostet das Bauwerk.

Südostschweiz
Donnerstag, 26. März 2020, 18:51 Uhr Regierungsmitteilung
Die Galerie wird insgesamt 240 Meter lang.
BUNDESAMT FÜR LANDESTOPOGRAFIE

Auf der Engadinerstrasse wurde vor zwei Jahren eine 60 Meter lange Galerie zwischen Martina und Ovella genehmigt. Diese wird nun um 180 Meter verlängert, wie der Kanton Graubünden mitteilt. Schon bei dem Entscheid vor zwei Jahren, eine Galerie zu bauen, habe man die Möglichkeit offengehalten, diese zu verlängern. Dies sei wegen der damaligen Lawinengefahr so beschlossen worden.

Aufgrund von Steinschlägen und Lawinen

Der neue Entscheid des Kantons hat mit den Steinschlägen im Frühling 2019 im Abschnitt Mingèr zu tun. Damals war die gesamte Engadinerstrasse gesperrt. Aufgrund dieses Vorfalls wurde die Gefährdung durch Steinschläge neu beurteilt.

Laut Kanton Graubünden hat man aufgrund der neuen Beurteilung sich dazu entschlossen, die Galerie auf 240 Meter zu verlängern. So würden die Verkehrsteilnehmer und Verkehrsteilnehmerinnen dauerhaft vor Steinschlag und Lawinen geschützt werden.

Durchgeführt wird die Verlängerung im Rahmen der Bauarbeiten an der Strasse Martina-Ovella. 18.1 Millionen Fragen betragen die Gesamtkosten des Projekts, wie der Kanton Graubünden sagt.

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