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Strände in Kalifornien werden wegen Coronavirus geschlossen

In Kalifornien werden erstmals Strände geschlossen, um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Der Bürgermeister von San Diego ordnete am Montag (Ortszeit) die Schliessung städtischer Strände, Parks und Wanderwege an.

Agentur
sda
Dienstag, 24. März 2020, 03:56 Uhr San Francisco
In Kalifornien werden zum Schutz vor Ansteckungen mit dem Coronavirus Strände gesperrt.
In Kalifornien werden zum Schutz vor Ansteckungen mit dem Coronavirus Strände gesperrt.
KEYSTONE/AP/Mark J. Terrill

Zu viele Menschen hätten am Wochenende die zuvor verhängten Auflagen missachtet, voneinander Abstand zu halten, klagte Bürgermeister Kevin Faulconer auf Twitter. Auch in dem beliebten Küstenort Laguna Beach bleiben die Strände ab sofort zu.

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hatte am Freitag für die knapp 40 Millionen Einwohner umfangreiche Ausgangsbeschränkungen verfügt. Die Menschen sind angewiesen, weitgehend zuhause zu bleiben, Sport und Bewegung im Freien mit Abstand voneinander sind aber noch erlaubt. Am Wochenende kam es allerdings an vielen Stränden, Parks und deren Parkplätzen zu grösseren Menschenansammlungen.

Der Bezirk Los Angeles reagierte am Montag mit der Sperrung von Parkplätzen an Stränden in Santa Monica, Venice Beach und Malibu. Newsom weitete die Auflagen am Montagabend aus. Nun werden alle Parkplätze von staatlichen Parks und Stränden geschlossen. Die Zahl der Infektionen in Kalifornien stieg am Montag auf über 2100 Fälle an.

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