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Gross gedacht, aber weniger gross gebaut

Bald bezieht der Kanton sein neues Verwaltungsgebäude in Chur. Die Idee, kantonale Stellen unter einem Dach zu vereinen, gab es schon im 19. Jahrhundert – mit Parallelen zu heute.

Die Bündner Regierung wollte es wirklich wissen. «In einer für Graubünden untypischen Euphorie», schreibt der Kunsthistoriker Leza Dosch in seinem Buch «Entwurf im Wettbewerb», habe die Exekutive des noch jungen Kantons Graubünden mit der ganz grossen Kelle anrichten wollen: Sie wünschte sich einen Neubau an der Churer Grabenstrasse, in welchem neben dem Grossratssaal, dem Kantonsgericht und der Graubündner Kantonalbank (GKB) auch gleich noch die kantonalen Bibliotheken, die Sammlungen des Naturalien-Kabinetts und das Antiquarische Museum Platz finden sollten.

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