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Daniela Brunner wird Kaltbrunner Präsidentin

Kaltbrunn hat ein neues Gemeindeoberhaupt: Daniela Brunner-Gmür wird mit Traumresultat gewählt. Mit 1043 Stimmen übertrifft sie das Absolute Mehr um fast 500 Stimmen.

Urs
Schnider
Sonntag, 09. Februar 2020, 15:12 Uhr Glanzresultat in Kaltbrunn
Hats geschafft: Danilela Brunner-Gmür (CVP) übernimmt die Geschicke der Gemeinde Kaltbrunn.
MARKUS TIMO RÜEGG

Daniela Brunner-Gmür tritt in die Fussstapfen des verstorbenen Gemeindepräsidenten von Kaltbrunn, Markus Schwizer. Brunner wurde mit einem Glanzresultat gewählt. Als einzige offizielle Kandidatin übertraf sie das Absolute Mehr um knapp 500 Stimmen. 1043 Kaltbrunner legten ihre Stimme für Brunner in die Urne. Bei 1293 Stimmzetteln waren 1181 gültige Stimmen abgegeben worden. Die Stimmbeteiligung beträgt knapp 38 Prozent.

Kurz nach der Wahl sagte Brunner, sie freue sich natürlich riesig über die Wahl. Die bald 53-jährige Brunner war seit 2017 bereits Gemeinderätin in Kaltbrunn. Zudem ist Brunner Präsidentin der Ortsgemeinde, wobei sie dieses Amt abgeben werde. Dass sie nach Heidi Romer in Benken erst die zweite Frau in See-Gaster ist, die einer Gemeinde vorsteht, will Brunner nicht überbewerten. Für sie stehe die Qualität der Arbeit vor dem Geschelcht. «Aber ich freue mich natürlich, dass wir jetzt zwei Frauen sind.» Es sei auch ein schönes Zeichen an – insbesondere auch jüngere – Frauen, sich politisch zu engagieren und sich für solche Ämter zur Verfügung zu stellen. Brunner sieht es jedoch als «ganz normale Entwicklung»,  dass Frauen in solche Ämter drängen.

Brunner ist in Kaltbrunn aufgewachsen und wohnte bis 1992 dort. Danach lebte sie in Rufi, seit 2012 sind sie und ihr Mann wieder in Kaltbrunn. Als Gemeindepräsidentin werde sie sich «voll und ganz für unser Dorf engagieren», sagt sie. «Mit einem gesunden Respekt vor der grossen Aufgabe sei sie bereit, diese Verantwortung für Kaltbrunn zu übernehmen.»

Mehr zu Brunners Wahl in der Ausgabe vom 10. Februar. (snu)

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