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Musikunterricht soll für Kinder und Jugendliche billiger werden

In Glarus beantragt der Landrat Anpassungen am Gesetz über die musikalische Bildung. Drei Themen stehen im Fokus. Die Regierung kann die Argumente des Antrags verstehen.

Südostschweiz
Mittwoch, 05. Februar 2020, 13:55 Uhr Regierungsmitteilung
Das Gesetz über die musikalische Bildung soll angepasst werden.
RUEDI KUCHEN, FESTIVAL JAZZ IN GLARUS

Vor rund 10 Jahren wurde das Gesetz über die musikalische Bildung auf Bundesebene geschaffen. Anschliessend gab es einen Gegenvorschlag, der vom Stimmvolk angenommen wurde. Dadurch mussten Musikschulen, die von der öffentlichen Hand unterstützt wurden, die Kinder- und Jugendtarife deutlich unter den Tarifen für Erwachsene ansetzen sowie Sozialtarife anbieten. Bisher wurde das in Glarus nicht angepasst, wie es in einer Mitteilung heisst.

Der Landrat Marius Grossenbacher und Mitunterzeichnende haben darum einen Antrag an die Regierung gestellt. Sie verlangen Anpassungen am Gesetz der musikalischen Bildung, wie die Glarner Regierung mitteilt.

Tarife sollen sinken

Im Fokus stehen drei Themen. Neu sollen die Kinder- und Jugendtarife bis zum Abschluss der Sekundarstufe 2 gelten. Ebenso sollen Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien Sozialtarife erhalten. Die dritte Änderung sieht eine generelle Senkung der Tarife auf das Niveau der Nachbarkantone vor.  

Der Regierungsrat versteht die Forderungen seitens der Antragsteller, wie sie mitteilt und empfiehlt dem Landrat die Überweisung des Antrages.

Falls es zu einer Revision des Gesetzes kommt, soll das bisherige System beibehalten werden. Wie die Regierung erklärt, kann man bei der Ausgestaltung allfälliger Sozialtarife das vorhandene System des Bereichs der Tagesstrukturen in angepasster Form übernehmen. (paa)

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