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Kirchensteuern für Firmen an sozialen Zweck binden

Kirchensteuern für Firmen an sozialen Zweck binden

Nicht ganz abschaffen, aber auch nicht beim Status quo bleiben: In erster Lesung spricht sich der Landrat bei den Kirchensteuern für den regierungsrätlichen Gegenvorschlag aus.

Claudia
Kock Marti
vor 1 Jahr in
Politik

Die Jungfreisinnigen verlangen in einem Memorialsantrag, die Kirchensteuern für juristische Personen abzuschaffen. Regierung und Kommission wollten bei der Beratung des Steuergesetzes dagegen diese Steuern belassen, sie aber mit einer sogenannt negativen Zweckbindung versehen. Letztere besagt, dass Firmenkirchensteuern nur für gesellschaftliche und nicht für kultische Tätigkeiten der Kirchen verwendet werden dürften. Was die Landeskirchen dann in ihren Jahresberichten nachweisen müssen, wie Luca Rimini, Präsident der zuständigen Kommission (BDP, Oberurnen), erläuterte.