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Nordirische Parteien einigen sich auf Regierungsbildung

Nach dreijähriger Blockade haben sich die rivalisierenden nordirischen Parteien Sinn Fein und DUP auf die erneute Bildung einer gemeinsamen Regierung verständigt.

Agentur
sda
Freitag, 10. Januar 2020, 18:45 Uhr Belfast
Nach dreijähriger Blockade haben sich die rivalisierenden nordirischen Parteien Sinn Fein und DUP auf die erneute Bildung einer gemeinsamen Regierung verständigt. Das sagte Sinn Fein-Präsidentin Mary Lou McDonald am Freitagabend. (Archivbild)
Nach dreijähriger Blockade haben sich die rivalisierenden nordirischen Parteien Sinn Fein und DUP auf die erneute Bildung einer gemeinsamen Regierung verständigt. Das sagte Sinn Fein-Präsidentin Mary Lou McDonald am Freitagabend. (Archivbild)
KEYSTONE/AP PA/BRIAN LAWLESS

Die katholische und republikanische Sinn Fein habe sich entschieden, wieder einer gemeinsamen Regierung in Belfast beizutreten und Minister für diese zu benennen, sagte Sinn Fein-Chefin Mary Lou McDonald am Freitagabend. Ähnlich hatte sich zuvor auch die pro-britische Unionisten-Partei DUP geäussert.

Die Regierungen Grossbritanniens und Irlands hatten die beiden Parteien zuvor ultimativ zu einer Einigung gedrängt. Sie legten am Donnerstag einen Kompromissvorschlag vor, um eine baldige Regierungsbildung in der britischen Provinz zu erreichen. Andernfalls kündigte die Regierung in London Neuwahlen für Nordirland an.

Nordirland hatte seit drei Jahren keine Regierung mehr. Die Koalition zwischen den lange verfeindeten Parteien Sinn Fein und DUP war im Januar 2017 zerbrochen. Das Karfreitagsabkommen von 1998, mit dem der blutige Nordirland-Konflikt überwunden wurde, sieht vor, dass die beiden grössten Parteien die Macht teilen.

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