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Trump und Johnson sprechen über Handelsdeal nach Brexit

US-Präsident Donald Trump und der britische Premierminister Boris Johnson haben über die Handelsbeziehungen beider Länder nach dem bevorstehenden Brexit gesprochen. Dies geschah bei einem Telefonat am Dienstag.

Agentur
sda
Mittwoch, 06. November 2019, 06:25 Uhr London/Washington
US-Präsident Donald Trump (rechts) hat mit dem britischen Premier Boris Johnson (links) telefoniert und die Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit nach dem Brexit ausgelotet. (Archivbild)
US-Präsident Donald Trump (rechts) hat mit dem britischen Premier Boris Johnson (links) telefoniert und die Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit nach dem Brexit ausgelotet. (Archivbild)
KEYSTONE/AP/EVAN VUCCI

Beide Seiten hätten ihre Absicht bekräftigt, dem Austritt Grossbritanniens aus der EU ein «robustes» bilaterales Handelsabkommen folgen zu lassen. Dies teilte das Weisse Haus in Washington in der Nacht auf Mittwoch mit. Solange das Vereinigte Königreich aber noch Mitglied der Europäischen Union ist, kann es ein solches Abkommen nicht schliessen.

Johnsons Büro teilte zu dem Telefonat mit, der Premier habe von Trump gefordert, dass die USA ihre jüngst verhängten Strafzölle auf schottischen Whisky wieder zurücknähmen. Ausserdem habe er verlangt, die Drohung mit Strafzöllen auf Autoimporte aus der EU, wovon auch Grossbritannien betroffen wäre, nicht in die Tat umzusetzen.

Die USA hatten Mitte Oktober Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf zahlreiche Produkte aus Europa erlassen - darunter verschiedene Alkoholika wie Scotch. Die Strafzölle verteuern die Einfuhr europäischer Produkte in die USA, weshalb manche Verbraucher dort auf günstigere Alternativen ausweichen - und den europäischen Produzenten Einnahmeausfälle bescheren.

Die USA hatten die Zölle Anfang Oktober als Vergeltung für rechtswidrige EU-Subventionen für den Flugzeugbauer Airbus angekündigt. Mitte November will die US-Regierung zudem über die Einführung von Strafzöllen auf Autoimporte aus der EU entscheiden.

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