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Berner Inselspital weiht Ort des Dankes für Organempfänger ein

Auf dem Areal des Berner Inselspitals verfügen Empfängerinnen und Empfänger von Organen neu über einen Ort, an dem sie innehalten und den anonymen Spendern ihre Dankbarkeit ausdrücken können. Der Basler Künstler Reto Leibundgut hat diesen «Ort des Dankes» gestaltet.

Agentur
sda
Mittwoch, 06. November 2019, 16:44 Uhr Bern
Ein Weiher, Bänke und eine Steinskulptur - der Ort des Dankes für Organempfänger in Bern.
Ein Weiher, Bänke und eine Steinskulptur - der Ort des Dankes für Organempfänger in Bern.
INSEL-GRUPPE

Wie die Berner Insel-Gruppe am Mittwoch zur Einweihung mitteilte, bilden ein Weiher, ein Steinteppich eine grosse Steinskulptur und massive Eichenbänke den Ort des Dankes. Die Skulptur erinnere an ein gutmütiges, vertrautes Wesen. Die behauene Flanke lade zum Berühren und Anlehnen ein.

Initiant des Ort des Dankes ist Franz Immer, Direktor der Stiftung für Organspende und Transplantation Swisstransplant. Wie er am Mittwoch auf Anfrage sagte, wurden letztes Jahr gesamtschweizerisch etwas über 600 Organtransplantationen durchgeführt, etwa ein Viertel davon am Berner Universitätsspital Insel.

Organspenden erfolgen in der Schweiz grundsätzlich anonym. Empfänger empfänden den Erhalt eines Organs jeweils als grosses Geschenk. Sie hätten ein grosses Bedürfnis, Dank auszudrücken, sagte Immer am Mittwoch im Regionaljournal Bern Freiburg Wallis von Radio SRF.

Zur Gestaltung des Orts des Dankes setzte die Berner Insel-Spitalgruppe eine Jury ein, welche Leibundgut engagierte. Letzterer erhielt 1999 den Eidgenössischen Preis für freie Kunst. Er ist als Videokünstler, Bildhauer und Fotograf tätig.

Auch in St. Gallen

Bereits seit 2001 gibt es am Kantonsspital St. Gallen einen Ort, wo Organempfänger ihre Dankbarkeit ausdrücken können. Dieser Ort ist im September dieses Jahres erweitert und erneuert worden, wie der Medienbeauftragte Philipp Lutz auf Anfrage sagte.

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