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Gute Noten für Glarner Gemeinden

Alle drei Glarner Gemeinden haben 2018 positive Rechnungsergebnisse erzielt. Mehrere Finanzkennzahlen verbessern sich und die Gemeinden halten die Grenzwerte häufiger ein, schreibt der Kanton Glarus in einer Mitteilung.

Südostschweiz
Mittwoch, 11. September 2019, 04:30 Uhr Gemeindefinanzrating 2018
Der Kanton beurteilt jedes Jahr die Finanzen der Glarner Gemeinden. Im Bild die Gemeinde Glarus Nord mit Mollis im Vordergrund.
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Nach 2016 erhalte die Gemeinde Glarus erneut die Bestnote für ihre Finanzen. Um die Investitionen zu finanzieren, würden sich die Gemeinden weiter verschulden. Insgesamt sei die Vermögenslage der Gemeinden im Kanton Glarus immer noch gut. Dies bestätige auch der interkantonale Vergleich. Die drei Glarner Gemeinden hielten die Zielvorgaben bei mindestens 15 von 19 Finanzkennzahlen ein, heisst es in der Mitteilung weiter. Das sei eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr, als 13 Vorgaben eingehalten wurden. Jede Gemeinde verzeichnet einen Finanzierungsfehlbetrag, welcher durch das Nettovermögen gedeckt ist.

Süd und Nord im Negativen

Die Gemeinden Glarus Süd und Glarus Nord schreiben nach wie vor negative Ergebnisse aus betrieblicher Tätigkeit, heisst es weiter. Dazu müsse die Gemeinde Glarus Nord ungenügende Werte beim Selbstfinanzierungsgrad und beim Selbstfinanzierungsanteil hinnehmen. Dank grossem Eigenkapital und hohem Nettovermögen zeige die Bilanz bei allen Gemeinden gute Werte. Die Gemeinde Glarus erfüllt nach 2016 wieder die Kriterien für die Bestnote und erhält diese zum sechsten Mal. Die Finanzsituation der Gemeinden Glarus Süd und Glarus Nord mit einzelnen problematischen Kennzahlen wird wie im Vorjahr als «gut» bewertet. (ham)

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