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Baukartell: Jetzt spricht Stefan Engler

Seit klar ist, wie hoch die Bussen der WEKO ausfallen, ist das Thema Bündner Baukartell wieder in aller Munde. Die «NZZ am Sonntag» schrieb, dass auch Bündner Beamte, konkret Kantons- und Gemeindeangestellte, ihre Finger im Spiel gehabt hätten.

Südostschweiz
Montag, 09. September 2019, 16:00 Uhr Waren Beamte Teil der Absprachen?
Ständerat Stefan Engler hält die Vorwürfe der NZZ am Sonntag für Mutmassungen.
Olivia Aebli-Item

Wieso hat niemand etwas bemerkt? Diese Frage stellte man sich seit dem Bekanntwerden des Baukartell-Skandals. Besonders der damalige Regierungsrat und Vorsteher des Bau-, Verkehrs- und Forstdepartements Stefan Engler muss sich unbequeme Fragen gefallen lassen. Im Gespräch mit Radio Südostschweiz sagt der Ständerat: «Dieser NZZ am Sonntag-Artikel überrascht mich.» Der Artikel mutmasse, bringe keine Fakten. Es sei jetzt aber Aufgabe der Regierung und der Untersuchungskommission, Fakten zu liefern.

Undenkbar

«Ich kann nur wiederholt bestätigen, dass es bei den Leuten im Tiefbauamt, mit denen ich zu dieser Zeit zu tun hatte, undenkbar ist, dass sie in irgendeiner Art und Weise in diese Absprachen verwickelt waren», so Engler. Er beteuert, niemals Anzeichen gesehen zu haben, die auf unredliches Verhalten seitens Kantonsbeamter hindeutete. Auch die neusten Entwicklungen im Fall würden daran nichts ändern. «Ich habe momentan keinen Grund, zu zweifeln.» (mma)

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