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Händeschütteln mit der Südtiroler Regierung

Die Bündner Regierung hat ihre Kollegen der Provinz Südtirol auf einen Besuch eingeladen. Am Freitag reisten die Vertreter der autonomen Provinz nun nach Valendas, um über grenzübergreifende Themen zu diskutieren.

Südostschweiz
Freitag, 06. September 2019, 15:58 Uhr Offizieller Staatsbesuch

Südtirol ist die nördlichste Provinz Italiens, zählt rund 528'000 Einwohner, 116 Gemeinden und hat einen Landeshauptmann, der zusammen mit einer mehrköpfigen Delegation am Freitag nach Graubünden gereist ist. In Valendas haben sich die beiden Regierungen getroffen, um offizielle Gespräche zu führen. Zuvor kamen die Gäste aus dem Südtirol aber in den Genuss eines Zwischenhalts bei der Aussichtsplattform Zault im Versamertobel mit Blick auf die Ruinaulta, wie Standeskanzlei Graubünden in einer Mitteilung schreibt.

Sprachen, Jagd und Busverbindungen

Beim Arbeitsgespräch wurde unter anderem eine Zusammenarbeit im kulturellen Bereich zwischen der ladinischen und der rätoromanischen Sprachgruppe thematisiert. Der Bündner Regierung bot das Zusammentreffen zudem eine gute Gelegenheit, um mit dem südtirolischen Nachbarn über grenzüberschreitende Busverbindungen zu sprechen, wie es weiter heisst. Weiter war die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei Jagd und Wildtiermanagement ein Thema.

Die Treffen zwischen den Regierungen aus dem Südtirol und Graubünden sind mittlerweile zur Tradition geworden. Seit 1999 treffen sich die Regierungen regelmässig zu Arbeitsgesprächen. Und auch sonst hält die Regierung des Kantons offizielle Staatsbesuche ab. (rac)

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