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Sextäter-Verteidiger greift Aussagen der Opfer an

Das Kantonsgericht hat einen «Heiler» wegen sexuellen Übergriffen an drei Klientinnen schuldig gesprochen. Er bezeichnet sich auch vor dem Obergericht als unschuldig. Die Anwältinnen betonen, die Schilderungen der Opfer seien zuverlässig, er selber habe nur Ausreden.

Luca Fumagalli Wolf DNA

Der Mann aus dem Glarner Unterland bezeichet sich selber als hobbymässiger Heiler oder Handaufleger. Das Kantonsgericht hat ihn vor anderthalb Jahren als Sexualstraftäter in drei Fällen verurteilt. Von der Strafe von 28 Monaten müsste er nur acht Monate absitzen. Der Mann hat gegen das Urteil appelliert und stand kürzlich vor Obergericht. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil muss die Unschuldsvermutung gelten, und er ging denn auch in seinem Schlusswort aufs Ganze: «Ich habe das nicht gemacht und bin nicht schuldig.»

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