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Kanada gegen Wiederaufnahme Russlands in G7-Gruppe

Kanada hat sich gegen eine baldige Wiederaufnahme Russlands in den Kreis der G7-Staaten ausgesprochen. Aussenministerin Chrystia Freeland sagte am Donnerstag, Russland müsse zuerst aus der annektierten Halbinsel Krim abziehen und den Krieg in der Ostukraine beenden.

Agentur
sda
Freitag, 23. August 2019, 00:15 Uhr Ottawa
Will Russland vorerst nicht im Kreis der bedeutenden Industrienationen G7: Kanadas Aussenministerin Chrystia Freeland. (Archivbild)
Will Russland vorerst nicht im Kreis der bedeutenden Industrienationen G7: Kanadas Aussenministerin Chrystia Freeland. (Archivbild)
KEYSTONE/AP The Canadian Press/COLE BURSTON

Grundsätzlich würden es aber alle begrüssen, wenn sich Russland wieder dem Kreis der Staaten anschliessen würde, die sich der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie verpflichtet fühlen.

US-Präsident Donald Trump hatte sich vor dem G7-Gipfel im französischen Biarritz erneut für die Wiederaufnahme Russlands in die Staatengruppe ausgesprochen. Moskau zeigte sich offen.

Der Verbund führender Industriestaaten hatte Russland im Jahr 2014 als Reaktion auf die Annexion der ukrainischen Krim-Halbinsel ausgeschlossen. Er war damit von der G8- zur G7-Gruppe geschrumpft.

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