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Erstes schwimmendes Atomkraftwerk legt von russischem Hafen ab

Das erste schwimmende Atomkraftwerk, die «Akademik Lomonossow», hat von der nordrussischen Hafenstadt Murmansk abgelegt. Das Schiff mit zwei Atomreaktoren an Bord soll innerhalb der nächsten zwei Monate am Zielort, der Stadt Pewek im Fernen Osten Russlands, ankommen

Agentur
sda
Freitag, 23. August 2019, 15:26 Uhr Murmansk
Das erste schwimmende AKW, die "Akademik Lomonossow" startet im nordrussischen Murmansk zu seiner Reise in den Fernen Osten Russlands.
Das erste schwimmende AKW, die "Akademik Lomonossow" startet im nordrussischen Murmansk zu seiner Reise in den Fernen Osten Russlands.
KEYSTONE/AP/DMITRI LOVETSKY

Das teilte der russische Atomkonzern Rosatom am Freitag bei der feierlichen Zeremonie mit. Das schwimmende AKW soll vor allem schwer zugängliche Regionen mit Strom und Wärme versorgen. Zudem soll die mobile Anlage Energie für die Gas- und Ölbohrinseln auf See liefern.

Das millionenschwere Projekt ist sehr umstritten. Umweltschützer warnen vor einer möglichen Katastrophe im Polarmeer und bezeichnen die Anlage als «schwimmendes Tschernobyl». Es sei nicht möglich, das Akw vollständig vor äusseren Bedrohungen zu schützen, sagte Wladimir Sliwjak von der Umweltorganisation Ecodefense. «Leider ist das eine sehr riskante Technologie.»

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Nun ja. Dann kann man auch nur hoffen, das dieses schwimmende Monster, voller Energie, nicht, durch was auch immer in Seenot gerät, oder auch eine sonstige Banne, das Schiff lahm legt. Obwohl mit "modernster" Technologie ausgestattet, ist auch dieses Schiff vor Unglücken jeglicher Art, nicht gefeit. Seien diese durch menschliches Fehlverhalten oder auch Naturkatastrophen herbeigeführt. War doch auch einst die Titanic, das damals modernste und "sicherste" Schiff seiner Zeit, welches in See stach.