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Mathias Zopfi fordert Glarner Ständeräte heraus

Der Grüne Mathias Zopfi, ehemaliger Landratspräsident und heutiger Landrat und Vizepräsident der Gemeinde Glarus Süd, kandidiert für den Ständerat. Glarnerinnen und Glarner sollen eine Auswahl erhalten.

Südostschweiz
Montag, 12. August 2019, 14:35 Uhr Kandidatur
Will in den Ständerat: Mathias Zopfi.
PRESSEBILD

Es sei wichtig, dass im Ständerat auch der moderne und junge Kanton Glarus kompetent, konsensorientiert und einsatzfreudig vertreten werde. Die Grünen Glarus des Kantons Glarus haben deshalb laut einer Mitteilung beschlossen, Mathias Zopfi für Wahl in den Ständerat zu nominieren. Er ist damit der erste Herausforderer der bisherigen Ständeräte Thomas Hefti (FDP) und Werner Hösli (SVP). «Für mich ist der Zeitpunkt genau richtig und ich bin motiviert, mich für den Kanton Glarus einzusetzen», betont Zopfi in der Mitteilung.

Zopfi ist 35 Jahre alt und politisch erfahren. Seit 2010 ist er Gemeinderat von Glarus Süd, seit 2015 Gemeindevizepräsident. 2011 wurde er Landrat, den er im Amtsjahr 2017/18 als erster Grüner präsidieren durfte. 2018 wurde er mit dem besten Resultat seines Wahlkreises wiedergewählt. Beruflich ist er als Rechtsanwalt, Notar und Mitinhaber einer Kanzlei in Glarus tätig. Er wohnt zusammen mit seiner Partnerin in Engi. 

Als Landrat habe Zopfi etwa bei den Diskussionen um den Finanzausgleich bewiesen, dass er sich erfolgreich für mehrheitsfähige Lösungen zugunsten strukturschwacher Regionen einsetzen könne, schreiben die Grünen. Sie sind überzeugt, dass er sich mit seiner kommunikativen und integrierenden Art auch in Bern für den Kanton Glarus durchsetzen kann. Zum Beispiel im Kampf gegen den Klimawandel. Glarus sei besonders von den Auswirkungen betroffen. Die Gebirgskantone würden die Folgen von vermehrter Erosion, Wasserknappheit und Trockenheit tragen. 

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Das ist jetzt eine schöne Überraschung und doch eigentlich ein konsequenter Schritt des erfolgreichen Anwalts und Landrats. Ich gratuliere Matthias Zopfi zu seiner Kandidatur als Ständerat und wünsche ihm Glück und Erfolg bei den Parlamentswahlen im Herbst.
Dr. Peter Schmid, alt Nationalrat GPS, Frauenfeld