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190 Millionen für 40 Fusionen

In den letzten 20 Jahren kam es zu 40 Gemeindefusionen in Graubünden. Der Kanton unterstützte diese mit insgesamt 190 Millionen Franken. Die Wissenschaft stellt den Nutzen infrage.

Andri
Nay
16.07.19 - 04:30 Uhr
Politik

Mit der Gemeindefusion von Maladers und Chur wird es in Graubünden per 1. Januar 2020 noch 105 Gemeinden geben. Noch im Jahr 2000 waren es mehr als doppelt so viele. In den vergangenen 20 Jahren hat der Kanton Fusionen mit Beiträgen von gut 190 Millionen Franken gefördert. Diese finanziellen Anreize haben dazu geführt, dass Bündner Gemeinden munter fusioniert haben. 2011 hat der Grosse Rat das Ziel vorgegeben, die Anzahl Gemeinden auf 50 bis 100 Gemeinden per 2020 zu reduzieren. Dieses Ziel wurde nun also knapp verpasst.

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