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Illegale Jagd auf Elefanten in Afrika rückläufig

Die illegale Jagd auf Elefanten in Afrika ist in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Seit 2011 habe sich die Zahl der getöteten Tiere mehr als halbiert, hiess es am Dienstag in einem Bericht der internationalen Artenschutzkonferenz Cites.

Agentur
sda
Dienstag, 28. Mai 2019, 23:55 Uhr Paris
Elefanten werden vor allem wegen der Stosszähne aus Elfenbein gejagt und getötet. (Symbolbild)
Elefanten werden vor allem wegen der Stosszähne aus Elfenbein gejagt und getötet. (Symbolbild)
KEYSTONE/EPA/RUNGROJ YONGRIT

2018 töteten Wilderer demnach 15«000 Elefanten, während es acht Jahre zuvor noch 40»000 Tiere waren.

Dennoch könne keinen Entwarnung gegeben werden, sagte der Biologe und Co-Autor der Cites-Studie, Colin Beale. Setze sich die derzeitige Entwicklung fort, drohe der Afrikanische Elefant «praktisch ausgerottet» zu werden. Er könne dann nur noch in kleinen, stark geschützten Gebieten überleben.

Die Gesamtpopulation der Elefanten in Afrika wird auf rund 500'000 Tiere geschätzt. Ihr Bestand ist vor allem durch die anhaltende Nachfrage nach Elfenbein in Asien und insbesondere in China bedroht. Zudem wird der natürliche Lebensraum der Elefanten durch Landwirtschaft und Städtebau zerstört.

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