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Mit dem Stempel verschwindet Kulturgut

Das Kublihaus in Netstal, der Freulerpalast in Näfels, der Ortstock in Braunwald. Sie alle werben auf Briefen für das Glarnerland. Doch die Post opfert ihre Orts- und Werbedatumstempel der Rationalisierung.

von Jakob Kubli*

Die neuste Reorganisationswelle bei den Schweizer Poststellen wirkt sich auch auf die Glarner Orts- und Werbestempel aus. Dieses nationale Kulturgut scheint in der Versenkung zu verschwinden. Im Zuge der Poststellen-Reorganisation und geänderter Gewohnheiten der Bevölkerung für herkömmliche Postdienstleistungen reduziert die Post ihr Poststellennetz drastisch. 2016 gab es in der Schweiz noch 1460 traditionelle Poststellen. Seither sind jährlich rund 120 verschwunden, sodass am 1. Januar noch 1078 Poststellen in Betrieb waren.

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