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Glarus schreibt zum sechsten Mal in Folge schwarze Zahlen

Das Jahresergebnis der Gemeinde Glarus ist im vergangenen Jahr zum sechsten Mal in Folge positiv ausgefallen. Trotz zahlreichen Investitionen und Abschreibungen stehen die Gemeindefinanzen auf einem soliden Fundament.

Südostschweiz
Mittwoch, 08. Mai 2019, 14:56 Uhr Jahresrechnung 2018
Der Glarner Gemeindepräsident Christian Marti hat die Finanzen im Griff.
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Glarus schreibt 2018 schwarze Zahlen - schon wieder und entgegen dem Budget. Bei einem Gesamtertrag von 52,6 Millionen Franken und einem Gesamtaufwand von 52,1 Millionen Franken beträgt der Ertragsüberschuss der Gemeinde Glarus 534'390 Franken, wie die Gemeinde mitteilt. Im Budget 2018 war noch ein Aufwandüberschuss von 221'583 vorgesehen.

Im Vorjahr lagen Gesamtertrag (53,0 Millionen Franken), der Gesamtaufwand (52,6 Millionen Franken) sowie der Ertragsüberschuss (383'212 Franken) leicht höher.

Die wichtigsten Kennzahlen der Glarner Jahresrechnung 2018 und die Veränderung gegenüber dem Vorjahr. Grafik: Rico Kehl

Gespart hat die Gemeinde Glarus insbesondere beim Personalaufwand. Die Ausgaben betrugen mit 25,7 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr 230'000 Franken weniger. Auch beim Sach- und übrigen Betriebsaufwand wurden bei Ausgaben von 10,2 Millionen Franken 490'000 Franken weniger ausgegeben als budgetiert. Teurer als im Budget vorgesehen wurde der Strassenunterhalt.

Dank des guten Jahresabschlusses konnten zusätzliche Abschreibungen von 2,9 Millionen Franken vorgenommen und dadurch die Ausgangslage für die gesunde Realisierung der anstehenden Grossprojekte weiter gestärkt werden, heisst es in der Mitteilung weiter. (phw)

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