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Tierschutzorganisation kritisiert tierische Ostergeschenke

Die Tierschutzorganisation Peta Schweiz appelliert an alle Tierfreunde, zu Ostern keine Tiere zu verschenken. Solche Tiere würden oft ausgesetzt oder im Tierheim abgegeben. Die Entscheidung, ein Tier aufzunehmen, sollte nicht von einem Feiertag abhängen.

Agentur
sda
Freitag, 12. April 2019, 11:45 Uhr Bern
Viele Kinder wünschen sich zum Osterfest einen "echten Osterhasen". Kaninchen seien aber keine Ostergeschenke, schreibt die Tierschutzorganisation Peta Schweiz. (Archivbild)
Viele Kinder wünschen sich zum Osterfest einen "echten Osterhasen". Kaninchen seien aber keine Ostergeschenke, schreibt die Tierschutzorganisation Peta Schweiz. (Archivbild)
Keystone/DPA/LINO MIRGELER

Kaninchen seien keine Ostergeschenke, schreibt Peta: Rund um die Feiertage würden Zoohandlungen, Baumärkte und Züchter verstärkt mit Kleintieren werben, und viele Kinder wünschten sich zum Osterfest einen «echten Osterhasen».

Auf die anfängliche Euphorie folge allerdings häufig Desinteresse oder die Erkenntnis, dass die Tiere zu anspruchsvoll seien. Kaninchen seien kein Spielzeug, das man nach den Feiertagen einfach wieder umtauschen könne.

Anstelle von echten Tieren empfiehlt die Tierschutzorganisation, mit Geschenken sowohl Zwei- als auch Vierbeinern eine Freude zu bereiten. Viele Tierheime, Lebenshöfe und Tierschutzvereine böten beispielsweise Tierpatenschaften an.

Für tierbegeisterte Kinder eigneten sich auch Stofftiere oder Sachbücher, in denen sie Wissen über Tiere erlangen könnten. Falle nach reiflicher Überlegung doch die Entscheidung, einem tierischen Begleiter ein Zuhause zu schenken, sollten Familien diesen über ein Tierheim oder eine Pflegestelle adoptieren.

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