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Uno-Bericht: Umweltschäden führen zu massiven Gesundheitsproblemen

Um die Umwelt des Planeten Erde steht es einem Uno-Bericht zufolge so schlecht, dass die Gesundheit der Menschen zunehmend bedroht wird.

Agentur
sda
Mittwoch, 13. März 2019, 11:52 Uhr Nairobi
Smog in New Delhi - Umweltschäden führen laut einem Uno-Bericht zu massiven Gesundheitsproblemen. (Archivbild)
Smog in New Delhi - Umweltschäden führen laut einem Uno-Bericht zu massiven Gesundheitsproblemen. (Archivbild)
KEYSTONE/AP/ALTAF QADRI

«Entweder wir verbessern den Umweltschutz drastisch, oder Millionen von Menschen werden in Städten und Regionen in Asien, dem Nahen Osten und in Afrika bis Mitte des Jahrhunderts vorzeitig sterben», heisst es in einer am Mittwoch in Nairobi veröffentlichten Studie der Vereinten Nationen.

Der Bericht nennt dafür etliche Beispiele: Etwa würden bis 2050 voraussichtlich gegen Antibiotika resistente Infektionen weltweit die grösste Todesursache sein. Um dies zu vermeiden, müssten viel mehr Menschen Zugang zu günstigen Technologien zur Abwasserreinigung bekommen. Die Nutzung von Antibiotika müsse bei Menschen und in der Landwirtschaft viel stärker kontrolliert werden.

«Massenaussterben von Arten»

Der Bericht nennt auch Probleme wie die Vermüllung der Ozeane durch Plastik, die Zerstückelung von Lebensräumen von Tieren und Luftverschmutzung. All dies führe zu einem «Massenaussterben von Arten». So könne die Erde auch langsam den Bedürfnissen der Menschen nicht mehr gerecht werden.

«Die Wissenschaft ist deutlich: Die Gesundheit und der Wohlstand der Menschheit ist direkt mit dem Zustand unserer Umwelt verbunden», erklärte die Leiterin des Uno-Umweltprogramms, Joyce Msuya. Die Politik müsse sich nun für einen neuen Weg der nachhaltigen Entwicklung entscheiden.

Der GEO-6-Bericht ist nach eigenen Angaben die ausführlichste Umweltstudie der Vereinten Nationen der letzten fünf Jahre. 250 Wissenschaftler und Experten aus mehr als 70 Ländern arbeiteten daran. Er wurde im Rahmen der fünftägigen Uno-Umweltkonferenz veröffentlicht, die noch bis Freitag in Nairobi stattfindet. Für die Schweiz ist Bundesrätin Simonetta Sommaruga dabei.

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Bundesrätin Sommaruga könnte in Nairobi der WHO erklären, dass die Schweizer NOCH mehr flugreisen und autofahren (gemäss Beobachter-Sonderheft), die Autos zudem viel grösser statt kleiner werden, Nanopartikel noch nicht mal deklarierungspflichtig sind und sogar in vielen Lebensmitteln absichtlich stecken, mit der Zeit aber auch im Trinkwasser und unverarbeiteten Lebensmitteln (und Luft) auftauchen dürften gemäss Logik. Dass diese überhaupt erlaubt wurden, könnte ähnliche Schäden verursachen wie die Atomindustrie infolge chronischer Entzündungen im ganzen Körper und weil sich diese Stoffe, zu Nano diminuiert, chemisch anders verhalten. Ein Irrwitz, dass die Menschheit statt das in globo Zerstörungsrad zurückzudrehen (eine Band BACK TO EARTH gibt es doch, aber eben nichts darüberhinaus) völlig unnötig Risiken eingeht, notabene irreversible, denn das Zeug kann kein Mensch zurückholen. sobald es mal in der Umwelt verteilt ist, und dort gilt bekanntermassen das Ubiquitär-Prinzip.
https://www.nzz.ch/wissenschaft/viele-lebensmittel-enthalten-nanopartik…