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FDP: Graubünden braucht die Helfer

Laut der Bündner FDP darf es nicht weniger Zivilschützer geben.

Südostschweiz
Sonntag, 10. Februar 2019, 04:30 Uhr Zivilschützer

Die FDP Graubünden zeigt sich besorgt über die vom Bund geplante Reduktion der Zivilschutzbestände. Besonders die Auswirkungen auf die Bestände in Südbünden erachtet die Partei laut einer Mitteilung als «besorgnisserregend und verantwortungslos». Die Totalrevision des Bundesgesetzes über den Bevölkerungsschutz und Zivilschutz verlangt eine massive Reduktion der Zivilschutzbestände. Die Bündner Truppen hätten 40 Prozent weniger Dienstleistende.

Laut FDP braucht gerade Graubünden mit Blick auf künftige Herausforderungen genügend Mittel und Personal. Bewährte Milizorganisationen sollten nicht geschwächt, sondern gestärkt werden, damit sie ihre Aufträge im Krisenfall erfolgreich erfüllen könnten. Die FDP Graubünden werde sich im Hinblick auf die Debatte der Gesetzesrevision in den eidgenössischen Räten für den Erhalt eines handlungs- und durchhaltefähigen Zivilschutzes einsetzen.

Nein-Parole empfohlen

Zudem empfiehlt die Geschäftsleitung der Bündner FDP, die Zersiedlungsinitiative abzulehnen. Die Initiative der Jungen Grünen verunmögliche Flexibilität und Innovation. Für eine verstärkte Bekämpfung der Zersiedlung brauche es nicht noch mehr Verbote. Vielmehr müsse über eine Vereinfachung der Bauvorschriften in den bereits bebauten Zonen nachgedacht werden. (red)

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