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FDP ohne Kandidat fürs Präsidium

Anders als SP, CVP und UGS hat die städtische FDP keinen Kandidaten für die Nachfolge von Thomas Rüegg gefunden.

Mittwoch, 09. Januar 2019, 10:51 Uhr Rapperswil-Jona
Umkämpft: Drei Kandidaten drängen ins Schulpräsidium
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Während mehr als eines Jahrzehnts war das Schulpräsidium von Rapperswil-Jona in liberaler Hand. Der kommende März wird dies ändern: Die städtische FDP hat keinen Nachfolger für Stadtrat und Schulpräsident Thomas Rüegg gefunden. «Ich bedaure das sehr», sagt Parteipräsident Markus Gisler. «Wir haben sehr intensiv Gespräche geführt, am Ende hat es aber nicht geklappt.» Gestern am frühen Abend lief die Frist für die Einreichung der Kandidaten ab. Ob die FDP einen Kandidaten der anderen Parteien unterstützen wird, entscheidet sie nach der Mitgliederversammlung

Zwei Bisherige, ein Neuer

Bereits seit Längerem in den Startlöchern stehen die Linke sowie die CVP. Letztere kündigte bereits Mitte September an, den nebenamtlichen Stadtrat Roland Manhart für die Nachfolge von Thomas Rüegg aufzustellen. Inwiefern die Entlassung von Kesb-Präsident Walter Grob Manharts Wahlchancen schmälern, ist schwer abzuschätzen.  Auch die Linke ist auf die Ersatzwahl von Anfang März vorbereitet: Die UGS schickt die ebenfalls nebenamtliche Stadträtin Tanja Zschokke ins Rennen, und die SP hebt den Schulleiter Luca Eberle auf den Schild. Während die Exe­kutivmitglieder Manhart und Zschokke der Öffentlichkeit bereits Begriffe sind, ist Luca Eberle vielen unbekannt. Die SP erachtet dies jedoch nicht als Nachteil; sie ist überzeugt, dass der Bildungsexperte und Leiter der Oberstufe Rain durch seine fachliche Eignung punkten wird.

Der erste Wahlgang für die Nachfolge des städtischen Schulpräsidiums findet am 10. März statt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang würde am 19. Mai durchgeführt. Die Kandidaten für den zweiten Wahlgang müssen bei der Stadt bis zum 29. März eingereicht werden. (ep)

 

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