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Traktandenkalender mit 20 Türchen

20 Punkte umfasst die Traktandenliste der letzten Gemeinderatssitzung der Stadt Chur im Jahr 2018. Die wichtigsten Themen im Überblick.

Bernhard
Aebersold
Donnerstag, 13. Dezember 2018, 04:30 Uhr Churer Gemeinderatssitzung
Der Churer Gemeinderat debattiert zum letzten Mal im Jahr 2018.
ARCHIV YANIK BÜRKLI

Der Churer Gemeinderat tagt am Donnerstag zum letzten Mal in diesem Jahr. Neben Ersatzwahlen in der Bildungskommission und im Berufsschulrat, steht unter anderem das Budget 2019 und die Velo- und Fussgängerbrücke über die Plessur ins Welschdörfli auf der Traktandenliste. Zum Abschluss der Sitzung wird der Nachfolger von Gemeinderatspräsidentin Anita Mazzetta gewählt. 

Zahlen zum Budget 2019

Die Stadt Chur rechnet für das Jahr 2019 mit Aufwendungen in der Höhe von gut 252 Millionen Franken. Demgegenüber budgetiert der Gemeinderat Einnahmen von 254 Millionen Franken. Damit steigen die budgetierten Ausgaben gegenüber dem Vorjahr um knapp zwei Prozent und die Erträge um knapp ein Prozent. Kostensteigerungen sind insbesondere im Personalaufwand, genauer bei der Stadtschule für Lehrpersonen, der Informatik, den Sportanlagen und der Stadtpolizei zu verzeichnen, hält der Gemeinderat in der Botschaft zum Budget fest. 

Die Investitionen belaufen sich im Jahr 2019 auf knapp 45 Millionen Franken. Die grössten Vorhaben sind die neuen Sportanlagen (Projekt Eisball), der neue Werkhof 2020 sowie diverse Ausbauten und Sanierungen an Schulhäusern oder dem Rathausdachgeschoss.

Generationenprojekte

Weiter befasst sich der Gemeinderat mit der Botschaft zur Mehrjahresplanung der Investitionen in der Stadt Chur. Der Stadtrat hat hierzu bereits erste Pläne zuhanden des Gemeinderats verabschiedet. Im Mittelpunkt der Planung steht die Lancierung von sogenannten «Generationenprojekten». Dazu gehört unter anderem der Ausbau der Sportanlagen, der Kauf des Kasernenareals nach der Verlegung der Truppen auf den Rossboden, die Finanzierung der Bergbahn Chur-Brambrüesch mit dem Kauf des Stadthalle-Areal, die Neubauten der Schulhäuser Ringstrasse und Masans, die Sanierung des Theaters Chur und die Erschliessung Chur-West. Mit der Verabschiedung der Botschaft will der Gemeinderat nun die politische Debatte lancieren. 

Sanfter Ausklang

Bevor sich der Gemeinderat gegen Ende der Sitzung mit diversen Ersatzwahlen befasst, nimmt er sich der Velo- und Fussgängerbrücke über die Plessur ins Welschdörfli an. Der zur Debatte stehende Antrag lautet auf Genehmigung eines Kredits über 2.6 Millionen Franken. Der Baubeginn ist per Anfang Sommer 2019 geplant.

Zum Abschluss der Sitzung dürfte der amtierende Gemeinderatsvizepräsident Marco Tscholl von der BDP zum Präsidenten für das Jahr 2019 gewählt werden. Er wird Anita Mazzetta von der Freie Liste Verda ablösen.

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